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Tag der Brezel

Hurra für das Laugengebäck! In den USA wird am 26. April der Tag der Brezel gefeiert. Was es damit auf sich hat und weshalb es einen Tag der Brezel gibt versuchen wir euch in den nachfolgenden Zeilen ein wenig näher zu bringen.

Wir lieben das verschlungene Laugengebäck! Und deshalb wollen wir mit euch heute am 26.4., dem Tag der Brezel, so richtig mit euch feiern. Und wie ginge das besser als mit leckeren Rezepten? Wir verraten euch das Rezept für den Aufstrich, der die Brezel am besten begleitet. Und einer ganz leckeren Butter sowie einem guten Brezel-Rezept

Wer hat den Tag der Brezel ins Leben gerufen?

Wirft man einen ersten Blick auf die vorhandenen Quellen, so scheinen die Hintergründe bzw. Ursprünge des Tages der Brezel, dann stellt man fest, dass es nicht sonderlich gut dokumentiert ist. Vielmehr verweisen die meisten der gängigen Kalender und Websites zum Thema Iss-eine-Brezel-Tag (am 22. Oktober) hin. Der älteste Beitrag zum Tag der Brezel stammt vom 26. April 2012. Wobei nicht ganz klar wird, ob dies auch tatsächliche die erste Auflage des kulinarischen Anlasses ist. So deuten Daten daraufhin, dass der Suchbegriff National Pretzel Day bereits im Juli 2004 ein erstes relevantes Interesse in der organischen Suche produzierte. Da dieser Datensatz allerdings nicht weiter als 2004 zurückgeht, ist ein noch älteres Gründungsjahr nicht völlig auszuschließen.

Weshalb fällt der Tag der Brezel auf den 26. April?

Demgegenüber fehlt allerdings eine Begründung für das gewählte Datum. Selbst vor dem Hintergrund der Annahme, dass Hopkins tatsächlich der Initiator dieses US-amerikanisches Ehrentags der Brezen ist, liefert sein Beitrag keine Begründung für das gewählte Datum.

Backwissen: Wie dem auch sei, die unbekannten Initiatoren scheinen diesbezüglich anderer Meinung gewesen zu sein und es soll ja hier auch in erster Linie um die Brezel gehen. In diesem Sinne also wieder zurück zu den Fakten. Die Brezel als Laubengebäck ist ursprünglich vor allem in Süddeutschland und Österreich verbreitet und entsprechend unter eine Reihe von Namenvariationen und Schreibweisen bekannt: Bretzel, Brezl, in Bayern und Österreich auch als Brezn und im badischen häufig auch als Betschi bekannt.

Alle diese Varianten gehen dabei auf den lateinischen Begriff brachium (dt. der Arm) zurück und beziehe sich insofern immer auf die Form, mit der das Aussehen von übereinander verschränkten Armen dargestellt wird. Dies erklärt dann auch, weshalb die Brezel zu den Gebildbroten gezählt wird. Also Backwaren in Form figürlicher Darstellungen oder filigranen Teigflechtungen, das entweder zu religiösen oder traditionell feierlichen Anlässen hergestellt bzw. verzehrt wird. Wie so häufig im Falle von Gebildbroten ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um ihre Entstehung bzw. Formgebung.

Wie ist die Brezel entstanden?

1477 wurde der Uracher Bäcker Frieder wegen Veruntreuung zu Tode verurteilt. Der Graf Eberhard von Urach versprach ihm Begnadigung, wenn er innerhalb von drei Tagen ein Brot büke, durch das dreimal die Sonne durchscheint. Inspiriert von den verschlungenen Armen seiner Frau erfand Frieder die Form der Brezel.

Wie alt ist die älteste gefundene Brezel?

Archäologen in Regensburg haben 250 Jahre alte Brotzeit gefunden. „Der Fund ist etwas Besonderes, weil er ein Stück Alltagsgeschichte schreibt“, sagte der Regensburger Oberbürgermeister.

Was ist bei der Brezel oben und unten?

Tanja Angstenberger erzählt vom Brezelschwung, einer anspruchsvollen Handbewegung, mit der aus einem wurstartigen Teig eine Brezel wird. Man nimmt die Wurst an den Enden und wirft sie, das dicke Mittelstück voran, dabei einen Knoten drehend, auf das Backblech. Bauch oben und Ärmchen unten.

Welches Land hat die Brezel erfunden?

Es gibt drei verschiedene Geschichten, wie die Brezel entstanden ist und wer sie erfunden hat. Natürlich ist nur eine der drei Geschichten wahr: nämlich die bayrische.

Und hier kommen jetzt endlich unterschiedliche Rezepte:

Obazda – der perfekte Brezel-Begleiter:

  • 2 Camembert
  • 60 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, gemahlenen Kümmel, Paprikapulver

Camembert, Butter und Zwiebel klein würfeln, alles vermengen (zuerst die Butter und den Camembert) und danach mit den Gewürzen abschmecken. Hierzu können auch wunderbar die ätherischen Öle von DoTERRA eingesetzt werden, aber immer daran denken „Weniger ist mehr“ also bitte am Anfang nur die Zahnstochermethode benutzen. Zusammen mit der Brezel und Radieschen servieren.

Obazda

Bärlauchbutter

  • 250 g weiche Butter
  • 2 Bund Bärlauch
  • 2 EL Zitronensaft oder 1-2 Tropfen Lemon-Öl
  • Salz und Pfeffer

Die weiche Butter mit dem klein geschnittenen, frischen Bärlauch in den Mixer geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft draufgeben und vermischen.

Auf ganz frischen Brezeln mit klein geschnittenen, frischen Bärlauchblättern, etwas Salz und ein wenig Knoblauch reichen.


Brezel-Rezept:

  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 gestr. EL Salz
  • 2 EL Natron
  • Salz grob zum Bestreuen
  • 375 ml lauwarmes Wasser

Für den Vorteig die zerbröckelte Hefe mit dem Zucker in 375 ml lauwarmem Wasser auflösen. Zugedeckt an einem Ort ca. 10 Minuten gehen lassen (nicht wärmer als 40° Grad).

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Den Vorteig unter Rühren zufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ca. 50 Minuten zur doppelten Größe aufgehen lassen. Backofen schon einmal auf 180° bis 200° Grad Umluft vorheizen.

1 ½ Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Natron zufügen und 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Teig nochmals kneten, zu einer Rolle formen und in ca. 10 – 12 Portionen teilen. Jedes Stück wieder zu einer Rolle formen und zu einer Brezel schlingen.

Die Brezeln einzeln mit einem Schaumlöffel für je 20 Sekunden in die Natronlauge tauchen. Abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Die Brezeln auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und ca. 15 bis 20 Minuten backen.  

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und würden uns über ein Feedback von euch riesig freuen. So, jetzt können wir euch nur noch einen guten Appetit wünschen.

Mach einen Spaziergang-Tag

Kräutertour

Erkenne ich das Gänseblümchen auch ohne seine Blüte?

Nein, war die Antwort. Viele unserer Kräuter sind Nahrung und Medizin zugleich und sie wachsen zahlreich „vor unserer Haustür“. Essbare Wildkräuter stehen uns als „regionale Superfoods“ fast ganzjährig und kostenlos zur Verfügung. Kräuter zählen zu den ältesten Heilmitteln und sind gleichzeitig hochmodern. Sie bringen Farbe und Vielfalt in unsere Küche und wir tanken mit ihnen die Kraft und Stärke der Natur.

Im Februar gab es Schnee, Frost und strahlende Sonne mit bis zu 18 Grad. Die ersten Kräuter sind die leckersten. Beim Bärlauch muss man aufpassen, dass man genau schaut , dass man keinen Maiglöckchen dazwischen hat. Die Bäume haben Gesichter und Ohren und auch sonst ist alles wieder sehr belebt.

Bärlauch: Ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreicht. Die sehr schlanke, längliche Zwiebel wird aus den Ansätzen der beiden Laubblätter gebildet und ist 2 – 4 selten 6 Zentimeter lang. Sie ist umgeben von durchsichtigen, weißlichen oder gelblichen Häuten, die sich später bis auf einige Borsten reduzieren. Der aufrecht, kompakte Blütenstand ist dreikantig bis annähernd rund und nur am Ansatz beblättert. Bärlauch in der Küche ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Die Pflanze ist komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, oft auch mit Stängeln, frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto. Erntezeit für die Blätter ist im März und April. Nicht so bekannt ist die Verwendung der Knospen zur Herstellung von Bärlauchkapern. Trotz der leichten Identifikation durch den knoblauchartigen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch von unerfahrenen Sammlern immer wieder mit dem Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder dem gefleckten Aronstab. Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern nur dann gestattet, wenn die entsprechende Schutzverordnung es zulässt. Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden.

Übrigens: Wie wäre es mit einer Sauerampfersuppe?

Brennnessel: Die Brennnesseln bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Brennnesselgewächse. Die 30 bis 70 Arten kommen fast weltweit vor. In Deutschland nahezu überall anzutreffen sind die Große Brennnessel und die kleine Brennnessel. Brennnessel-Arten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze, selten auch Halbsträucher. Bekannt und unbeliebt sind die Brennnesseln wegen der schmerzhaften Quaddeln, die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen.

Auch die Brennnessel findet in der Küche Anwendung. Als Frühjahrsgemüse werden die jungen Brennnesseltriebe wegen ihres hohen Gehalts an Flavonoiden, Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium, Vitamin A und C, Eisen aber auch wegen ihres hohen Eiweißgehalts geschätzt.

Giersch: Der Giersch wuchert besonders hartnäckig und bringt so manchen Gärtner zur Verzweiflung. Doch betrachten wir Giersch einfach als delikates, regelmäßig nachwachsendes Bio-Gemüse – und ernten ihn ab. Er enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer und Mangan. Giersch vertreibt das „Zipperlein“, denn er entsäuert den Körper. Zerquetsche Blätter eignen sich als Umschläge auf schmerzenden Gelenken, auch ein Absud aus den Blättern hilft als Badezusatz bei Rheuma, Gicht und Krampfadern. Besonders die jungen, noch hellgrünen Blätter des Gierschs sind sehr lecker und passen in jeden Smoothie oder Kräuterquark. Die schmackhafteste Möglichkeit, in den Genuss seiner heilsamen Kräfte zu kommen, ist, ihn in Olivenöl anzubraten und mit jungen Kartoffeln zusammen zu verspeisen.

Sauerampfer: Den haben wohl viele schon als Kind geliebt, er schmeckt erfrischend, säuerlich und war deshalb auch vor der Globalisierung der Vorgänger von Zitronensaft auf Fischgerichten. Seine Blätter sind sehr eindeutig erkennbar, weil sie am Stiel stark eingewölbt sind, nicht am Pflanzenstängel anliegen. Oft haben sie leicht rötliche Ränder.

Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Die unteren Blätter sind langgestielt und von elliptisch-länglicher Form, während die weiter oben dem Stängel entspringenden Blätter pfeilförmig sind. Die Blütezeit reicht von Mai bis August.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sauerampfers umfasst Europa, Asien, Nordafrika und Australien. Er ist vom Tal- bis zum unteren Alpengebiet anzutreffen und gedeiht am besten auf mäßig trockenen bis feuchten Boden. Weitere Anforderungen an den Boden sind ein saures Bodenmilieu (pH-Wert unter 7), ein mäßiger Nährstoffgehalt und nur wenig pflanzenverfügbarer Phosphor. Die Bodenbeschaffenheit ist ein tiefgründig lockerer Lehm-, Ton- oder Torfboden.

Taubnessel: Auch die Taubnessel kennen wohl die meisten, manche haben als Kinder die weißen, gelben, rosa oder violetten Blüten ausgezutscht, die einen süßen Nektar produzieren. Aber auch die grünen Blätter sind hervorragend essbar. Sie haben einen leicht aromatischen, insgesamt aber nicht zu starken Geschmack, wodurch sie gut unauffällig und dabei gesund „Spinat“-gerichte und Salate ergänzen können. Taubnesseln gehören, wie die meisten Küchenkräuter (Minze, Oregano, Rosmarin usw.) zu den Lippenblütlern. Die meist einen markanten vierkantigen Stängel haben und von denen kaum eine Vertreterin giftig ist. Verwechseln kann man sie eventuell mit dem Gemeinen Andorn, aber die Blätter sind stark bitter und nur in hohen Dosen giftig.

Die Taubnessel-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit kegelförmigen Haaren und kleinen, sitzenden Drüsen besetzt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten haben eine Netznervartur und sind behaart. Der Blütenrand ist stumpf-gekerbt bis grob-gezähmt.

Verwendet wird die weiße Taubnessel als Kraut oder als Blüte. Die Pflanzenteile dient zur Herstellung von Tee. Ein Nutzen wird der Entwässerung zugeschrieben. Geerntet werden die Blätter und Blüten von Mai bis September.

Hagebutten: Als kleines Schmankerl noch eine essbare Wildfrucht. Die Früchte der Hundsrose enthalten bis zu 25mal so viel Vitamin C wie Zitronen. Sie sind im Winter erst nach den ersten Frösten lecker, weil sie durch das Gefrieren weicher und süßer werden. Vereinzelt findet man jetzt noch Früchte, die die Vögel noch nicht gegessen haben. Man isst vorsichtig von außen das Fruchtfleisch ab und achtet darauf, die Kerne nicht mitzuessen, da sie reizende ärchen haben.

Der Name wird, als Verdeutlichung, aus einer älteren Wortform „Butte“ hergeleitet, deren Ursprung unbekannt ist. Vielleicht ist die mit dem Ausdruck „Butzen“ für das Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen verwandt. Der Namensbestandteil „Hage“ stammt vom althochdeutschen „Dornstrauch“, wovon sich, über Hag (eingefriedetes, von Hecken umgebenes Gelände), etwa das Verb einhegen ableitet.

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Wildwachsende Rosen sind wertvolle Nähr- und Schutzgehölze für viele Tierarten. So bieten Hagebutten ebenso wie die Früchte der Eiben, Sanddorn und Vogelbeere eine leicht zu findende, vitaminreiche Nahrung für viele Standvögel.

Genauso ist es möglich, mit den ätherischen Ölen von doTERRA mit den Kräuterölen zu experimentieren. Der Großteil kann ebenfalls in der Küche verwendet werden. Hier können folgende Öle hilfreich sein: Oregano, Majoran, Thymian, Lorbeerblatt, Rosmarin, Basilikum, Dill um einige zu nennen. Also viel Spaß beim ausprobieren und denkt immer daran – Weniger ist mehr.

Tag der hausgemachten Suppe

Am 4. Februar ist der „Tag der hausgemachten Suppe“ – was für ein toller Anlass mal wieder was Neues zu probieren. Wir haben für Euch unsere Kochbücher gewälzt und uns für eine Asiatische Gemüse-Suppe entschieden. Ihr findet das Rezept am Ende des heutigen Beitrages. Vorab bekommt ihr noch ein paar Informationen zu ätherischen Ölen in der Küche, sowie ein wenig mehr über Gemüse, im speziellen Fall für die Asia-Küche.

Ätherische Öle für die asiatische Küche sind unter anderem: Lemongras oder Koriander – ein Tropfen davon und das Gericht bekommt sofort eine andere Richtung und fühlt sich wie ein Kurzurlaub in Asien an. Da die zwei genannten ätherischen Öle so intensiv sind, verwende ich nur eines davon. Doch diese zwei Öle sind die Favoriten in der asiatischen Küche – thailändische Küche.

Zitronengras – Duft der weiten, fernen Welt. Zitronengras kommt ursprünglich aus Indien und es wird gern in der Thai-Küche verwendet. In diesen warmen Ländern wird Zitronengras nicht nur wegen seines zitronigen Geschmacks geschätzt, sondern auch für seine Eigenschaft die Speisen gefühlt „zu definieren“. Zitronengras ist auch eine der Pflanzen, die stark antioxidativ wirken.

Schwarzer Pfeffer – zusammen mit Salz sind Pfefferkörner oder gemahlener Pfeffer in jeder Küche Teil der Gewürz-Grundausstattung. Doch als ätherisches Öl ist es eher etwas Besonderes. Man kann das ätherische Öl immer einsetzen, wenn im Rezept Pfeffer verwendet wird. Zudem besteht auch die Möglichkeit Salz damit zusätzlich zu Aromatisieren. Schwarzer Pfeffer kurbelt den Stoffwechsel an und ist anwärmend. Der Körper kann sogar darin unterstützt werden, Dinge die uns nicht so gut tun, mit seiner Hilfe auszuschwitzen und dadurch über die Haut Auszuleiten. Das ätherische Öl des schwarzen Pfeffers kann uns einen gewissen Energiekick geben.

Gemüse in der asiatischen Küche: In der asiatischen Küche kann man gut 3-4 verschiedene Gemüsesorten nutzen: hier kommt eine Auswahl, was sich alles gut miteinander kombinieren lässt. Einfach mit dem arbeiten, was vorhanden ist und was es in der Saison gerade gibt. Es reicht eine Handvoll von jedem Gemüse und man schneidet es vorab klein. Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Pilze (Champignons, Austernpilze, Kräuterseitling, Mu-Err), Wirsing, Spitzkohl, Chinakohl, Rosenkohl, Stangensellerie, Erbsen, Zuckerschoten, Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten, Cocktailtomaten, Bratpaprika, Mungosprossen, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Knoblauch, grüner und weißer Spargel.

Für Abwechslung sorgen: Cashewnüsse, Macadamianüsse, Kichererbsen, Nori-Algen, frischer Chili, Jackfruit

Als Gewürze werden gern Currypulver, Kurkumapulver oder auch die frischen Wurzeln verwendet. Nun ist wildes Kombinieren angesagt. Manchmal hat man das Gericht in allen Farben und manchmal ist es einer Farbschwingung (grün oder gelb). Asiatische Gericht sind das Kreativste, da sie beim Öffnen des Kühlschrankes entstehen.

ZUTATEN FÜR EINE Asiatische Suppe

Zutaten:

1 EL                Kokosöl

1-2                  Knoblauchzehen

1 Zwiebel

1 TL                frischen Ingwer

500 g               Champignons

3-5 EL             Sojasoße

500 ml            Kokosmilch oder Hafermilch

2 Handvoll      Mungosprossen

1 Handvoll      Spinat

1 Tr.                Zitronengrasöl

1 Tr.                Schwarzer Pfefferöl

1 Handvoll      Cashewnüsse

Und so wird’s gemacht:

Knoblauch und Zwiebel schneiden und in Kokosöl andünsten. 1 TL frischen klein gehackten Ingwer dazu geben. Die in Scheiben geschnittenen Champignons ebenfalls hinzufügen und kurz mit andünsten. Mit Sojasoße ablöschen. Nun gebt Ihr 500 ml Kokosmilch (oder Hafermilch) dazu. Jetzt fügt Ihr die Mungosprossen und den Spinat hinzu und rührt alles gut um. Lasst das Ganze bei geringer Wärmezufuhr für ein paar Minuten köcheln. Hier gilt, je nach gewünschter Konsistenz kürzer (knackiger) oder länger (das Gemüse ist durchgegart).

Dann nehmt Ihr die Suppe vom Herd und lasst sie ganz leicht abkühlen, so dass ihr nun die ätherischen Öle dazugeben und abschmecken könnt.

Als Topping zum Schluss die Cashewnüsse (gern gehackt – je nach Gusto) kurz vor dem Servieren über die Suppe geben (auf jedem Teller).

Ja und jetzt kann ich nur sagen: Schmecken lassen!

Natürlich kann man dieses Grundrezept auch abwandeln, indem man zum Bespiel noch gekochten Reis hinzugibt, oder das Ganze mit Glasnudeln oder chinesische Eiernudeln zubereitet. Vielleicht probiert der ein oder andere auch diese Suppe mit geräuchertem Tofu aus?

Wenn Du jetzt noch mehr zu ätherischen Ölen wissen möchtest, oder gern selber welche dein Eigen nennen magst, so nimm Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Dich.

Hier beschriebenen Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.
Das Anwenden eines der Produkte ersetzt nicht den Arztbesuch. Weiterführende Informationen: www.doterra.com.