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Mehr Kräuter und weniger Salz-Ätherische Öle als Alternative

Am 29. August wird der Tag für mehr Kräuter und weniger Salz begangen. Kräuter sind nicht getrocknete Pflanzen. Sie haben einen starken Eigengeschmack. Die Blätter werden als Geschmacksgeber für andere Speisen genutzt. Beim Kochen gibt es viele Möglichkeiten, um die Mahlzeit abzuschmecken und zu verfeinern. Die einfachste ist es, viel Salz hinzuzugeben. Der Tag für mehr Kräuter und weniger Salz wirbt allerdings für eine feinere Möglichkeit: Kräuter.

Es gibt unzählige Gewürze, die Köchen zum Verfeinern ihrer Speisen zur Verfügung stehen. Salz ist längst nicht alles, denn es gibt viel mehr Nuancen, die wir mit unseren Geschmacksnerven wahrnehmen können, als lediglich salzig. Am besten feiern wir diesen Tag, indem wir Freunde, Nachbarn und Verwandtschaft auf eine gemeinsame Kräutersammlung einladen. Danach zusammen kochen und dabei mehr Kräuter und weniger Salz verwenden. Dann können wir zum Schluss ein lecker gewürztes Essen in gemütlicher Runde genießen.

Was verleiht einem leckeren Essen die nötige Würze?

Genau, mehr Kräuter und weniger Salz! Es ließe sich oftmals Salz einfach durch frische Kräuter ersetzen. Sie sorgen nicht nur für Geschmack, sondern stecken auch voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, so wie beispielsweise diese: Giersch, Thymian und Bärlauch.

Giersch enthält viel Vitamin C, sehr viel Kalium, Eisen, Kupfer und Mangan. Außerdem wirkt die Pflanze entzündungshemmend und reinigend. Wegen seines milden Geschmacks, kann der Giersch optimal zur Zubereitung eines Wildkräutersalats verwendet werden, z.B. mit einem leckeren Himbeerdressing und Walnüssen.

Thymian ist die Wunderpflanze schlechthin. Sie lindert Husten, Sodbrennen, hilft sogar bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsproblemen. Eine Thymian-Tinktur bekämpft sogar Hautunreinheiten und beschleunigt die Heilung einer Verstauchung. Die Pflanze im frischen Kräutertopf kaufen und anschließend als würzige Rohkost unterschiedlichen Salaten hinzugeben.

Bärlauch reinigt die Blutgefäße, wirkt nicht nur antibiotisch, sondern auch entzündungshemmend. Der Bärlauch wird zum Beispiel oft zu Bärlauch-Pesto verarbeitet.

Aber was, wenn nichts davon im Haus ist?

Jetzt ist es ja so, dass du wahrscheinlich nicht alle möglichen Kräuter vor Ort hast und vielleicht auch nicht alle finden kannst. Wie wäre es hier mit ätherischen Ölen auszuhelfen. Hier gibt es ganz viele Möglichkeiten: Thymian, Majoran, Oregano, Basilikum, Fenchel, Kurkuma, Ginger usw.

Hier hast du eine große Auswahl. Auf alle Fälle solltest du hier immer daran denken: „Weniger ist mehr“ das soll heißen, nicht zu viel nehmen, sonst kannst du deinen Salat vielleicht nicht mehr genießen.

Hier möchten wir jetzt auf einige ätherische Öle eingehen.

Basil (Basilikum)

  • vielseitiger Aromabestandteil, der in einer großen Zahl von Gerichten auf der ganzen Welt genutzt wird
  • Sehr scharfer Duft und Geschmack bei der Verwendung in der Küche – kleine Menge – > große Wirkung
  • Krautiger Geschmack, der ideal für Suppen, Salate und zum Würzen von herzhaften Rezepten ist.

Du kannst Basilikum zu deinen italienischen Lieblingsgerichten geben. Wenn in einem Gericht getrocknetes Basilikum benötigt wird, dann verwende gern einmal ätherisches Öl (Basil) . Du kannst es auch hervorragend bei Fleischgerichten einsetzen. Natürlich kannst du auch einen Tropfen in eine Vinaigrette oder Saucen geben, so kannst du es auf ein frisches Brot oder zum Abrunden einer Vorspeise nehmen.

Ginger (Ingwer)

Ginger ist ein sehr beliebtes Küchengewürz. Weltweit wird es in sehr vielen Gerichten verwendet. Ingwer ist für sein warmes, erdiges Aroma bekannt ist. Du kannst es als Ersatz für getrockneten oder frischen Ingwer in Süßigkeiten wie Lebkuchen oder Ingwerkeksen nutzen.

  • Es kann wunderbar in süßen und herzhaften Rezepten durch einen Tropfen ätherisches Öl eingesetzt werden
  • Ingwer ist sehr praktisch für Backwaren wie Bananenbrot und Kuchen.

Oregano

Ein vielseitiger Aromabestandteil, der – in der Regel als getrocknetes Kraut – für herzhafte Gerichte auf der ganzen Welt verwendet wird. Sehr scharfer Duft und Geschmack bei der Verwendung in der Küche – kleine Mengen nutzen, denn es hat eine große Wirkung bei jedem Rezept. Es ist super für Suppen, Salate und zum Würzen von herzhaften Rezepten geeignet.

  • Auch hier kannst du bei deinen italienischen Rezepten einen Esslöffel getrocknetes Oregano durch einen Tropfen ätherisches Öl ersetzen.
  • Du kannst einen Tropfen des Öls in deine Pasta- oder Pizzasauce oder auf deinen Braten geben.

Majoran

Bei den Griechen und Römern galt Majoran als Glückssymbol. Ätherisches Majoran-öl ist allgemein als Würzmittel beim Kochen bekannt. Es ist deshalb eine unersetzliche Küchenzutat. Das krautige Aroma von Majoran wird in Suppen, Eintöpfen, Dressings und Saucen verwendet. In Deutschland ist dieses Kraut als „Gänsekraut“ bekannt. Es wird traditionell zum Braten von Gänsen genutzt wird.

Thyme (Thymian)

Hat einen frischen und krautigen Geschmack. Das ätherische Öl intensiviert das Aroma deiner Lieblingsgerichte. Anstelle von getrocknetem Thymian kann das ätherische Öl genutzt werden. Es kann idealerweise zu Fleischmarinaden, herzhaften Vorspeisen, Brot und vielem mehr eingesetzt werden.

  • 1 – 2 Tropfen um Fleischgericht und Zwischengänge einen frischen Kräutergeschmack zu verleihen.
  • Es sollte immer griffbereit in der Küche im Gewürzregal stehen.

Fennel (Fenchel)

Fenchel wird seit Jahrhunderten in vielfältigster Form eingesetzt. Bekannt ist er für seinen ausgeprägten Geschmack nach Lakritz und Honig. Sein anregender, krautiger Geschmack ist ideal für Suppen, Salate und für herzhafte Rezepte geeignet.

  • Für eine herzhafte Note bei Weiße-Bohnen-Pasta oder Gurkensalat die Menge einer Zahnstocherspitze dazugeben.
  • Noch schmackhafter wird dein Gericht, wenn du Fenchelsamen durch Fenchel ersetzt.

Tumeric (Kurkuma)

Kurkuma ist eine Aromapflanze aus der Familie der Ingwergewächse und wird seit Jahrhunderten in China, Indien und Sri Lanka verwendet. Kurkuma hat einen warmen und würzigen Geschmack. Der sich hervorragend eignet, um deine herzhaften Lieblingsgerichte den ganz besonderen Geschmackskick zu geben.

Rosemary (Rosmarin)

Seit jeher wird Rosmarin von Heilern verehrt. Es galt in den griechischen, römischen, ägyptischen sowie hebräischen Kulturen in der Antike als heilig. Rosmarin ist ein aromatischer, immergrüner Strauch. Seine Nadeln verwendet man zum Würzen von Speisen.

Rosmarin hat ein aromatisches, krautiges Lebensmittelaroma. Der regenerierende Duft belebt die Sinne.

Du kannst zu deinen Lieblingsspeisen vor allem Fleischgerichten einen Tropfen Rosmarin hinzufügen, um ein besseres Geschmackserlebnis zu erhalten.

Ich, zum Beispiel, nutze getrocknete Kräuter und auch die ätherischen Öle für selbstgebackene Brote. Auch für Salatsaucen, für Smoothies und für Butter. Für was nutzt du die Kräuter? Erzähle uns doch mal wie du Kräuter in deiner Küche einsetzt. Du willst noch mehr über den Einsatz von ätherischen Ölen in der Küche erfahren, dann melde ich doch bei uns und wir können dir noch viele Dinge darüber erzählen.