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Lippenbalsam DIY am Tag des Lippenstifts

Der 29. Juli steht als nationaler Tag des Lippenstift in den USA ganz im Zeichen geschminkter Lippen. Im Gegensatz zu vielen anderen kuriosen Feier- und Aktionstagen aus den Vereinigten Staaten lassen sich die Ursprünge des National Lipstick Day relativ eindeutig bestimmen. Konkret geht dieser Anlass auf die US-amerikanische Beauty-Bloggerin und Geschäftsfrau Huda Kattan zurück, die 2016 in Kooperation mit den Kollegen des Webportals nationaldaycalendar.com als Urheberin festgelegt wurde.

Der älteste Fund, der auf das Färben von Lippen hindeutet, stammt aus dem Jahr 3500 vor Christus. Bei Ausgrabungen in der sumerischen Stadt Ur entdeckten Forscher eine Art Lippensalbe. Es ist vielfach dokumentiert, dass Königinnen wie Nofretete (um 1350 v. Chr.) nicht nur den Mund rot schminkten, sondern auch die Augen deutlich betonten. Auch bei Männern, vor allem Kriegern, waren gefärbte Lippen durchaus üblich.

Die Griechinnen im fünften Jahrhundert vor Christus dagegen hätten sich niemals mit Schminke öffentlich sehen lassen. In ihrer Kultur färbten sich nur Künstlerinnen, Hetären und Prostituierte die Lippen.

Im alten Japan war Schminken eine Pflicht für hochgestellte Frauen. Die Japanerinnen benutzten eine Mischung aus Wachs, Honig und Pigmenten, die der Zusammensetzung der modernen Lippenstifte schon recht nahekam.

Sieben kuriose Fakten aus der Kulturgeschichte des Lippenstifts:

  1. Im antiken Griechenland standen Frauen, die roten Lippenstift oder grundsätzlich Farbe im Gesicht trugen, als Prostituierte. Dies sicherlich auch vor dem Hintergrund, dass Frauen dieser Epoche in der Regel kein oder nur sehr selten Make-up trugen.
  2. Demgegenüber galt Lippenstift im römischen Reich als Zeichen eines hohen sozialen Status. Hier malten sich auch die Männer ihre Lippen an.
  3. 1650 wurde im britischen Parlament eine Resolution zum Verbot des Lippenstifts vorgebracht. Diese scheiterte zwar relativ deutlich, aber schon 1770 wurde das Tragen dieses Make-ups in Großbritannien dann verboten.
  4. Etwas lockerer sahen dies die US-Amerikaner. So gilt es als verbrieft, dass auch Präsident George Washington zu dieser Zeit Lippenstift, Make-up und eine gepuderte Perücke getragen hat.
  5. Aber Zeiten und Sitten ändern sich nun mal und 1915 wurde im US-Bundesstaat Kansas der Antrag gestellt, allen Frauen unter 44 das Tragen von Lippenstift und Make-up per Gesetz zu verbieten. Die Begründung: Dies würde einen falschen Eindruck erwecken.
  6. Dass es aber auch wieder in die entgegengesetzte Richtung gehen kann, zeigt sich in dem Umstand, dass Winston Churchill während des Zweiten Weltkriegs den Lippenstift im Gegensatz zu allen anderen Kosmetika von der landesweiten Rationalisierung ausschließen ließ. Churchills Argument: Lippenstift habe einen positiven Effekt auf die Moral seiner Landsleute.
  7. Schon gewusst? Elizabeth II bekam anlässlich ihrer Krönung im Jahre 1952 eine eigene Lippenstiftfarbe namens The Balmoral Lipstick (helles Rot).

Es gibt ganz viele Lippenstifte zu kaufen, auch in den unterschiedlichsten Farben. Jetzt kommt bei uns die Frage auf: Was ist drin in den Lippenstiften oder besser noch, kann ich mir einen eigenen selber machen? Ja das ist auf jeden Fall möglich.

So stellst Du einen Lippenstift selber her

Das heißt mit Bienenwachs, Kakaobutter, Kokos- und Olivenöl alles im Wasserbad schmelzen lassen und ein hautpflegendes ätherisches Öl dazu geben, vielleicht noch etwas für die Farbe und dann abfüllen. Entweder in kleine Döschen oder in leere Lippenstifthüllen.

Hierzu mal ein Rezept für ein Lavendel-Lipbalm:

  • 25 g Mandelöl
  • 15 g Kakaobutter
  • 11 g Bienenwachs
  • 10 Tropfen Lavendel

Alles in einem Wasserbad erwärmen, das ganze leicht abkühlen lassen und bevor es alles wieder fest ist, das Lavendelöl dazugeben und nochmals ordentlich mischen. Jetzt kann es in ein kleines Behältnis abgefüllt werden.

Was liegt in diesem Jahr im Trend?

Überdies bringen wir dir hier noch die Lippenstift-Trends 2021 und die angesagtesten Farben näher.

Sanfte Brauntöne – die 2000er sind offiziell zurück, zumindest, was einen ganz bestimmten Lippenstift-Trend angeht. Lippenstifte in sanften Brauntönen sind 2021 wieder so angesagt wie nie! Wir beschränken uns dabei allerdings nicht auf eine Farbe, sondern kombinieren mehrere Nuancen. Mithilfe von Liplinern, Lippenstiften und einem leicht Gloss entsteht so ein cooler Ombrè-Look.

Aber du solltest darauf achten, dass die Brauntöne nicht so stark von deinem Teint abweichen, da der Look sonst zu aufgesetzt wirkt.

und was ist mit den anderen Farben?

Klassische Rottöne – Ohne klassische Rottöne geht bei den Lippenstift-Trends 2021 gar nichts. Je nach Hauttyp kannst du hier zu dunkleren oder helleren Nuancen greifen und so deinen Look unterstreichen. Achte bei der Auswahl der perfekten Farbe ober nicht nur auf deine Hautfarbe, sondern auch den Unterton.

Knalliges Pink: Roter Lippenstift ist natürlich der absoluten Klassiker und einfach perfekt für jede Gelegenheit. Doch auch Pinktöne können immer universaler eingesetzt werden. 2021 sind vor allem helle, ausdrucksstarke Nuancen angesagt, die echte Statements setzten.

Lip Tint: 2020 war aufgrund der Maskenpflicht in vielen Bereichen kein Jahr, in dem wir besonders viel Wert auf Lippenstift gelegt haben. Auch, wenn uns die Maske noch eine Weile begleiten wird, müssen wir uns 2021 nicht mehr über lippenstiftverschmierte Masken ärgern. Lip Tint ist einer der Lippenstift-Trends 2021. Die Lippenfarbe gibt es in Gel- oder flüssiger Form. Alternativ gibt es auch viele Glosse mit Matteffekt. Einfach auftragen, kurz warten und gegebenenfalls versiegeln – schon hält der Look den ganzen Tag

Natural und Hydrated: 2021 muss es nicht immer Farbe sein, denn ein weiterer Lippenstift-Trend lautet: natürlich und mit Feuchtigkeit versorgt. Pflegestifte erleben im kommenden Jahr also ein wahres Hoch. Trockene und spröde Lippen waren gestern.

Wir hoffen wir konnten euch ein paar neue Informationen zum Lippenstift vermitteln.

In diesem Sinne: Euch allen einen tollen National Lipstick Day, egal ob in den USA, in Deutschland und sonst wo auf der Welt.

Tag der Hängematte

Am 22. Juli ist der Tag der Hängematte. Am Tag der Hängematte wird es Zeit einen Gang zurück zu schalten. Man soll sich zurück lehnen und den Sommer genießen – sofern man es derzeit kann. Zum anschließenden Relaxen und Entspannen gibt es natürlich keinen besseren Ort als eine Hängematte. Deshalb sollte man am Tag der Hängematte nicht arbeiten. Viel lieber sollte man den ganzen Tag in der Hängematte verbringen und Pigmente haschen. Wer den Tag der Hängematte ins Leben gerufen hat ist leider nicht bekannt (wahrscheinlich der Mann von meiner besten Freundin).

Grund genug, diesen Ehrentag für die beliebte Ruhe- und Schlafgelegenheit aus Netz- oder Tuchgewebe in die Liste aufzunehmen.

Woher stammt der Begriff Hängematte?

Sprachwissenschaftler verweisen mit Blick auf etymologische Herkunft der Hängematte gerne darauf, dass es sich hierbei um ein Paradebeispiel für eine sogenannte Pseudoetymologie handelt. Deren Wurzeln liegen bei der haitianischen Bezeichnung „Hamáke“, den Schlafnetzen der Taínos. Nach Europa gelangte der Begriff wohl durch die Amerikareisen von Christopher Kolumbus. Er erwähnte am 3 November 1492 ausdrücklich diese hamacas in einem Bordbucheintrag. Während im Englischen (hammock) und Französischen (hamac) diese Herkunft noch relativ deutlich hervortritt, kam der deutsche Begriff Hängematte über sprachliche Umwege zustande. Hier taucht das ursprüngliche Wort erstmals im Jahr 1529 als Hamach bzw. Hamaco auf, wurde aufgrund seines für die deutsche Sprache eher fremden Klanges bald im alltäglichen Sprachgebrauch zur Hängematte umgewandelt. Insofern greift hier mustertypisch das Charakteristikum der Pseudoetymologie. Weil zum einen Hängematte phonetisch immer noch sehr nahe am ursprünglichen Wortstamm Hamach liegt. Es beschreibt zum anderen aber auch sehr plastisch die Funktionalität der Sache (hängende Schlafmatte).

Welche Hängematten gibt es?

Es gibt ganz unterschiedliche Ausführungen, die klassische Hängematte:

Die Stabhängematte:

Oder eine Hängematte mit Gestell:

Es gibt jedoch auch Hängesessel, das ist ebenso klasse und man sitzt ganz entspannt darin. Auch für die Reise gibt es kleinere Hängematten, auf jeden Fall auch mit Netz gegen die kleinen fiesen Mücken. Schließlich wird auch schon an die Kleinen gedacht, es gibt Hängematten oder Hängehöhlen für Kinder. Übrigens können diese auch wunderbar im Kinderzimmer aufgehangen werden.

Ideen zum Entspannen:

Ja der Tag der Hängematte, man sollte also abhängen und entspannen. Abgesehen davon können wir euch auch die ein oder andere Diffuser-Mischung empfehlen. Deshalb stellen wir euch hier zwei mögliche Mischungen vor:

Zum Runterfahren und den Frieden in dir finden:

Nimm 5 Tropfen Lemongras, 2 Tropfen Patchouli und 3 Tropfen Clary Sage.

Lemongras: belebt die Raumluft und die meisten Insekten können es nicht riechen

Patchouli: öffnet die Tore zur Sinnlichkeit, hilft bei Unklarheit, innere Unruhe

Clary Sage: hat eine beruhigende Wirkung und bringt die Lebensfreude zurück

Zum Relaxen:

Dafür kannst du 3 Tropfen römische Kamille, 3 Tropfen Lavendel und 2 Tropfen Ylang Ylang.

Römische Kamille: hat einen süßen, fruchtigen Duft, der uns schnelle entspannen lässt

Lavendel: wirkt entspannend, du kannst super runterfahren

Ylang Ylang: gibt Vertrauen, sich fallen lassen zu können, entspannt und verleiht Geborgenheit

Anders ausgedrückt, auch ätherische Öle helfen dir dich zu entspannen auch runterzukommen. Wir wünschen dir einen schönen Tag und würden uns außerdem riesig freuen, wenn du uns überdies einen Kommentar hinterlässt.

Du willst mehr dazu erfahren?

Wenn du mehr zu ätherischen Ölen erfahren möchtest, oder selber einmal an einem Kurs teilnehmen willst oder Fragen hast, dann schau unter Termine oder kontaktiere uns.

Sonnencreme selber machen zum „Bleib-aus-der-Sonne-Tag“

Heute ist der Bleib-aus-der-Sonne-Tag. Warum gibt es diesen Tag? Wie schütze ich mich? Ist eine Sonnencreme wichtig? Was mache ich, wenn ich mich verbrannt habe? Dies alles greifen wir auf und du findest weiter unten auch zwei Rezepte.

Was ist ein Sonnenbad?

Sonnenbad wird auch Sonnenlichtbestrahlung, Lichtbad oder Heliotherapie genannt. Es bezeichnet das bewusste Einwirken lassen des Sonnenlichts auf den unbedeckten Körper zu therapeutischen Zwecken. Der menschliche Körper kann mittels ultravioletten Lichts (UV-B) einen Teil seines Bedarfs an Vitamin D selbst decken.

Bereits antike Ärzte kannten und empfahlen die heilende Wirkung von Sonnenlicht. Diese Lichtbehandlung wurde ab 1770 wiederentdeckt und Sonnenbäder zunehmend gegen zahlreiche Krankheiten und zur Prophylaxe eingesetzt.

Der Bleib aus der Sonne Tag, wird am 3. Juli veranstaltet. Er erinnert daran, dass man sich vor den schädlichen Strahlen der Sonne schützen soll. Man sollte sich im Schatten aufhalten. Ein Sonnenbrand kann eine Verbrennung der Haut von ersten bis zweiten Grad verursachen. Dies wird durch die UV-B-Fraktion des Lichtes verursacht.

Was geschieht beim Sonnenbaden?

Nach einem Zeitraum von 1-6 Stunden nach der Besonnung zeigen sich erste Reaktionen. Es kommt zur Rötung, Hitzegefühl, Juckreiz, Schmerzen, gelegentlich Blasenbildung und Ödemen der bestrahlten Haut. Die Symptome erreichen ihr Maximum nach 12 bis 24 Stunden. Sie bilden sich innerhalb von drei bis sieben Tagen mit Abschuppung zurück.

Vorbeugen kann man durch Verzicht auf Sonnenbäder, deckende Kleidung und durch Auftragen von Sonnenschutzmitteln. Es sollte berücksichtigt werden, dass Fensterglas und gewöhnliche Textilien einen Teil der UV-B-Strahlung durchlassen. Wasser absorbiert nur schwach. Schnorcheltaucher sind deshalb besonders gefährdet. Nicht nur im Sommer kann man sich verbrennen. Schnee reflektiert die Strahlung zu fast 100% und erhöht damit das Sonnenbrandrisiko deutlich.

Sonnenbaden ist insbesondere für Hellhäutige Menschen und sonnenentwöhnte Haut mit gewissen Risiken verbunden. Im Bereich der chronischen Wirkungen sind die lichtbedingten Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko von Bedeutung. Um den Sonnenbrand und evtl. Spätschäden zu verhindern, ist insbesondere ein angemessenes Verhalten erforderlich (Vermeidung von direkter Sonne, Aufsuchen von Schatten, nicht in der Mittagszeit in die Sonne legen, Sonnencreme nutzen).

Bereits Sonnenbäder von kurzer Dauer lösen eine medizinisch wirksame Reaktion im Körper aus. Kurze häufige Intervalle sind wirksamer und ungefährlicher als seltene lange Bestrahlungen. Mit der Abnahme der Bewölkung, geringerer Luftverschmutzung, größere Nähe zum Äquator und höherer Lage des Standorts nimmt die Intensität der Strahlung zu. Hier sollte die Sonnenbaddauer entsprechend verkürzt werden. Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sollte man die Sonne ganz meiden. Sonnenbäder nach 15 Uhr bei geringerer Strahlungsintensität führen zu weniger Gesundheitsschäden und einer länger anhaltenden Bräune.

Also überhaupt nicht in die Sonne gehen?

Aber wenn du gar nicht in die Sonne gehst, ist es auch nicht gut. Es kommt zu einem Vitamin D Mangel und zu wenig Sonne macht krank. Zuviel UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen, also findet ein gutes Mittelmaß. Wie lange sollte man täglich in der Sonne sein? Um gesund zu bleiben braucht der Mensch mindestens 15 Minuten Sonne täglich. Wer länger im Freien ist, benötigt einen guten Schutz.

Sonnenlicht hilft dabei, Körperfett loszuwerden. Beim Sonnenbaden wird der Cholesterinspiegel in den Blutgefäßen gesenkt. Ein Vorteil dabei ist, dass diese Blutfette in Vitamin D umgewandelt werden. Dieses ist gut bei Bluthochdruck und zur Vorbeugung gegen einige Krebsarten wie etwa Brust- oder Darmkrebs.

Die beste Zeit für die Bildung von Vitamin D ist von März bis Oktober,. Die beste Zeit liegt dabei etwa zwischen 10 und 15 Uhr. Im Hochsommer und in südlichen Ländern kann man die heißen Mittagsstunden aussparen. Dabei reichen meist schon 15 Minuten, ohne Sonnencreme. Auch der Aufenthalt im Schatten wirkt sich bereits positiv auf die Vitamin D-Synthese aus.

Tipps für den optimalen Sonnenschutz

Sonnenschutz ist immer und überall gefragt: auf dem Balkon genauso wie in den Bergen oder am Meer. Es geht alle an Kindergartenkinder, Schulausflügler, Straßencafe-Besucher, Freizeit- und Profisportler und natürliche alle Berufstätigen, die draußen arbeiten. Auch im Winter daran denken. Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen.

In der Zeit von 11 bis 15 Uhr die direkte Sonne meiden, hier ist die UV-Strahlung überall am höchsten.

Auch im Schatten strahlt die Sonne, Reflektion durch Wasser, Sand und Schnee erhöht die Sonnenbrandgefahr.

Kleidung schützt am besten vor Sonnenschäden, vergiss deinen Sonnenhut oder Schirmmütze nicht.

Auch die Augen brauchen Schutz, das heißt bitte di Sonnenbrille nicht vergessen.

Eincremen von unbedeckten Hautpartien mit Sonnenschutzmittel. Deinem Hauttyp entsprechenden.

Auch der Zeitpunkt des Eincremens ist wichtig, rechtzeitig und großzügig eincremen.

Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen, vor allem bei Sport und Spiel.

Vollständigen Sonnenschutz gibt es nicht. Sonnenschutzmittel ist kein Freibrief für einen endlosen Aufenthalt in der Sonne.

Was ist noch zu beachten?

Kinderhaut reagiert höchst empfindlich auf die Sonne. Sie braucht den bestmöglichen Schutz! Bei Kindern ist der natürliche Schutzmechanismus der Haut noch nicht vollständig ausgebildet. Trotzdem verbringen Kinder mehr Zeit im Freien und in der Sonne als Erwachsene. Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken.

All das hat nicht geholfen? Der Sonnenbrand ist jetzt doch da? Jetzt können Dir einige ätherische Öle etwas Linderung verschaffen. Zum Beispiel Lavendel. Es bringt etwas Kühlung und das Jucken wird weniger. Dafür mische 10 – 15 Tropfen Lavendel mit 30 ml Wasser. Sprühe damit die geröteten Stellen ein. Bitte vor jeder Anwendung kräftig schütteln. Bei trockener Haut helfen sehr gut Geranium, Immortelle und natürlich das Lavendel. Nimm deine Lotion. Gebe 1-2 Tropfen von einem Öl mit dazu und creme jetzt damit den Körper ein.

Zum Sonnenschutz können einige Öle unterstützend wirken. Hier kommt ein Sonnenschutz-Rezept.

Rezept Sonnencreme:

  • 15 g Kakaobutter
  • 1 EL Aloe Vera Gel
  • 7 Tropfen Karottenkern-Öl
  • 1 g Bienenwachs oder 12 Tropfen Himbeersamen-Öl
  • 10 Tropfen Lavendel, Pfefferminze, Weihrauch
  • 1 TL Kokosöl

Die Kakaobutter in einem Wasserbad schmelzen. Den Topf aus dem Wasserbad nehmen, sobald die Maße geschmolzen ist. Alle weiteren Zutaten einrühren. Zum Schluss die ätherischen Öle hinzufügen. Danach die Masse in Behälter füllen – voila, deine Sonnencreme ist fertig.

After Sun-Spray

  • 80 ml destilliertes Wasser
  • 1 EL Aloe Vera Gel
  • 10 Tropfen Lavendel
  • 10 Tropfen Pfefferminze

Alles mischen, vor jedem Gebrauch kräftig schütteln. Viel Spaß beim selber herstellen.

Mitunter verträgst Du die Hitze nicht wirklich? Hierzu haben wir noch eine kleine Empfehlung für dich. Nutze dazu das doTERRA Pfefferminzöl. Gebe 5-10 Tropfen Pfefferminzöl mit Wasser in eine Sprühflasche. Sprühe dich regelmäßig damit ein. Achte darauf, dass Du vorher die Flasche schüttelst. Mit Green Mandarin kannst du das ganze noch mit einem guten Duft mischen. Oder aber, du startest den Tag erfrischt! Gib am Morgen einen Tropfen Pfefferminze auf dein Duschgel. Damit hast Du bereits die erste Erfrischung des Tages erhalten.

Du willst gern noch mehr dazu erfahren? Dann melde Dich zu unserem Treffen am 27. Juli 2021 an. Wir halten einen Vortrag zum Thema und stellen eine Sonnencreme oder ein After-Sun-Spray her

Du suchst eine fertige Lösung für gestresste Haut?

Dann schau dir doch mal die Verage Serie an.

Tag der Brezel

Hurra für das Laugengebäck! In den USA wird am 26. April der Tag der Brezel gefeiert. Was es damit auf sich hat und weshalb es einen Tag der Brezel gibt versuchen wir euch in den nachfolgenden Zeilen ein wenig näher zu bringen.

Wir lieben das verschlungene Laugengebäck! Und deshalb wollen wir mit euch heute am 26.4., dem Tag der Brezel, so richtig mit euch feiern. Und wie ginge das besser als mit leckeren Rezepten? Wir verraten euch das Rezept für den Aufstrich, der die Brezel am besten begleitet. Und einer ganz leckeren Butter sowie einem guten Brezel-Rezept

Wer hat den Tag der Brezel ins Leben gerufen?

Wirft man einen ersten Blick auf die vorhandenen Quellen, so scheinen die Hintergründe bzw. Ursprünge des Tages der Brezel, dann stellt man fest, dass es nicht sonderlich gut dokumentiert ist. Vielmehr verweisen die meisten der gängigen Kalender und Websites zum Thema Iss-eine-Brezel-Tag (am 22. Oktober) hin. Der älteste Beitrag zum Tag der Brezel stammt vom 26. April 2012. Wobei nicht ganz klar wird, ob dies auch tatsächliche die erste Auflage des kulinarischen Anlasses ist. So deuten Daten daraufhin, dass der Suchbegriff National Pretzel Day bereits im Juli 2004 ein erstes relevantes Interesse in der organischen Suche produzierte. Da dieser Datensatz allerdings nicht weiter als 2004 zurückgeht, ist ein noch älteres Gründungsjahr nicht völlig auszuschließen.

Weshalb fällt der Tag der Brezel auf den 26. April?

Demgegenüber fehlt allerdings eine Begründung für das gewählte Datum. Selbst vor dem Hintergrund der Annahme, dass Hopkins tatsächlich der Initiator dieses US-amerikanisches Ehrentags der Brezen ist, liefert sein Beitrag keine Begründung für das gewählte Datum.

Backwissen: Wie dem auch sei, die unbekannten Initiatoren scheinen diesbezüglich anderer Meinung gewesen zu sein und es soll ja hier auch in erster Linie um die Brezel gehen. In diesem Sinne also wieder zurück zu den Fakten. Die Brezel als Laubengebäck ist ursprünglich vor allem in Süddeutschland und Österreich verbreitet und entsprechend unter eine Reihe von Namenvariationen und Schreibweisen bekannt: Bretzel, Brezl, in Bayern und Österreich auch als Brezn und im badischen häufig auch als Betschi bekannt.

Alle diese Varianten gehen dabei auf den lateinischen Begriff brachium (dt. der Arm) zurück und beziehe sich insofern immer auf die Form, mit der das Aussehen von übereinander verschränkten Armen dargestellt wird. Dies erklärt dann auch, weshalb die Brezel zu den Gebildbroten gezählt wird. Also Backwaren in Form figürlicher Darstellungen oder filigranen Teigflechtungen, das entweder zu religiösen oder traditionell feierlichen Anlässen hergestellt bzw. verzehrt wird. Wie so häufig im Falle von Gebildbroten ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um ihre Entstehung bzw. Formgebung.

Wie ist die Brezel entstanden?

1477 wurde der Uracher Bäcker Frieder wegen Veruntreuung zu Tode verurteilt. Der Graf Eberhard von Urach versprach ihm Begnadigung, wenn er innerhalb von drei Tagen ein Brot büke, durch das dreimal die Sonne durchscheint. Inspiriert von den verschlungenen Armen seiner Frau erfand Frieder die Form der Brezel.

Wie alt ist die älteste gefundene Brezel?

Archäologen in Regensburg haben 250 Jahre alte Brotzeit gefunden. „Der Fund ist etwas Besonderes, weil er ein Stück Alltagsgeschichte schreibt“, sagte der Regensburger Oberbürgermeister.

Was ist bei der Brezel oben und unten?

Tanja Angstenberger erzählt vom Brezelschwung, einer anspruchsvollen Handbewegung, mit der aus einem wurstartigen Teig eine Brezel wird. Man nimmt die Wurst an den Enden und wirft sie, das dicke Mittelstück voran, dabei einen Knoten drehend, auf das Backblech. Bauch oben und Ärmchen unten.

Welches Land hat die Brezel erfunden?

Es gibt drei verschiedene Geschichten, wie die Brezel entstanden ist und wer sie erfunden hat. Natürlich ist nur eine der drei Geschichten wahr: nämlich die bayrische.

Und hier kommen jetzt endlich unterschiedliche Rezepte:

Obazda – der perfekte Brezel-Begleiter:

  • 2 Camembert
  • 60 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, gemahlenen Kümmel, Paprikapulver

Camembert, Butter und Zwiebel klein würfeln, alles vermengen (zuerst die Butter und den Camembert) und danach mit den Gewürzen abschmecken. Hierzu können auch wunderbar die ätherischen Öle von DoTERRA eingesetzt werden, aber immer daran denken „Weniger ist mehr“ also bitte am Anfang nur die Zahnstochermethode benutzen. Zusammen mit der Brezel und Radieschen servieren.

Obazda

Bärlauchbutter

  • 250 g weiche Butter
  • 2 Bund Bärlauch
  • 2 EL Zitronensaft oder 1-2 Tropfen Lemon-Öl
  • Salz und Pfeffer

Die weiche Butter mit dem klein geschnittenen, frischen Bärlauch in den Mixer geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft draufgeben und vermischen.

Auf ganz frischen Brezeln mit klein geschnittenen, frischen Bärlauchblättern, etwas Salz und ein wenig Knoblauch reichen.


Brezel-Rezept:

  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 gestr. EL Salz
  • 2 EL Natron
  • Salz grob zum Bestreuen
  • 375 ml lauwarmes Wasser

Für den Vorteig die zerbröckelte Hefe mit dem Zucker in 375 ml lauwarmem Wasser auflösen. Zugedeckt an einem Ort ca. 10 Minuten gehen lassen (nicht wärmer als 40° Grad).

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Den Vorteig unter Rühren zufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ca. 50 Minuten zur doppelten Größe aufgehen lassen. Backofen schon einmal auf 180° bis 200° Grad Umluft vorheizen.

1 ½ Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Natron zufügen und 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Teig nochmals kneten, zu einer Rolle formen und in ca. 10 – 12 Portionen teilen. Jedes Stück wieder zu einer Rolle formen und zu einer Brezel schlingen.

Die Brezeln einzeln mit einem Schaumlöffel für je 20 Sekunden in die Natronlauge tauchen. Abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Die Brezeln auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und ca. 15 bis 20 Minuten backen.  

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und würden uns über ein Feedback von euch riesig freuen. So, jetzt können wir euch nur noch einen guten Appetit wünschen.

Mehr Rezepte gesucht?

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Ehrentag der Pflanze

Der 13. April steht mit Internationalen Ehrentag der Pflanze ganz im Zeichen der Flora. Zumindest wenn es nach der US-amerikanischen Gärtnerin Marion Owen aus Alaska, genauer gesagt, Kodiak Island geht. Die diesen botanischen Aktionstag 1998 ins Leben gerufen hat.

Ein Ehrentag der Pflanze (Botanik) muss irgendwie mit dem anstehenden Frühling zusammenhängen und reiht sich wunderbar in die bisherigen Feiertage für Blumen, Pflanzen und Gartenarbeit ein, z.B. Tag der Zimmerpflanze, Rosentag, Pflanz-eine-Blume-Tag usw.

Worum geht es beim internationalen Ehrentag der Pflanze?

Was in die Kategorie bzw. die Gattung der Pflanzen gehört, brauche ich an dieser Stelle nicht zu erklären. Das sie darüber hinaus eine zentrale Rolle für das Ökosystem des Planeten spielen, sollte inzwischen auch bekannt sein. Trotzdem gibt es gerade bezüglich des letzten Punktes immer noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten. In diesem Sinne ist auch der Ehrentag der Pflanze zu verstehen, der laut seiner Initiatorin vor allem dazu dienen soll, ein öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung der Fauna für Alltag der Menschen zu schaffen.

Im Detail geht es Marion Owen darum, die Bedeutung von als Nahrungsmittel, Baumaterial oder Grundstoff zur Herstellung von Kleidung zu betonen. Owen selbst geht diesbezüglich mit gutem Beispiel voran und verdient ihren Lebensunterhalt als Umweltaktivistin und professionelle Gärtnerin mit dem Vertrieb von Plan Tea, biologisch gewonnen Nährstoffen für Pflanzen, die vollständig kompostierbaren Teebeuteln abgepackt sind.

Der Ehrentag kann mit verschiedenen Aktionen begangen werden. Beispielweise kann man statt Schnittblumen eine Pflanze im Blumentopf verschenken oder viel Aufmerksamkeit den Pflanzen in seiner Wohnung und Garten widmen. Nach heutigen Schätzungen existieren auf der Erde zwischen rund 320.000 und 500.000 Pflanzenarten. Die Nutzung der Pflanzen begann in der Frühzeit des Menschen mit Sammeln. Heute werden Pflanzen für den menschlichen Gebrauch überwiegend als Kulturpflanze angebaut. Einen Grenzfall stellt die Nutzung des Holzes aus Wäldern dar. Die Ernährung der Menschen basiert praktisch vollständig auf Pflanzen, entweder durch den direkten Verzehr, oder indirekt durch den Verzehr von pflanzenfressenden Tieren oder Tierprodukten.

Pflanzen sind das wichtigste Ausgangsmaterial zur Herstellung von Kleidung. Sie werden zu vielerlei Werkzeugen verarbeitet. Pflanzen, insbesondere Holz, sind ein unverzichtbares Baumaterial. Viele Pflanzen und Pflanzenprodukte werden auch als Genussmittel genutzt, wie etwa Kräuter und Gewürze zum Verfeinern von Speisen.

Die frühesten Beobachtungen zur Physiologie der Pflanzen sind uns aus der Antike überliefert. Die botanischen Schriften des Aristoteles, dessen zoologische Arbeiten 1800 Jahre lang maßgeblich waren, sind verloren gegangen. Erhalten blieben die seines Schülers Theophrast (371 – 285 v. Chr.) über die Ursachen des Pflanzenwuchses, in denen die Wirkung des Klimas und der Bodenbeschaffenheit auf das Wachstum beschrieben sind und auch die Blattbewegung bei der Mimose und bei der Tamarinde dargestellt werden.

Aristoteles nahm an, dass die Pflanze ihre Nahrung aus der Erde entnimmt und dass diese vollkommen ist, da im Unterschied zu Tieren und zum Menschen keine Exkremente ausgeschieden werden. Diese und andere Auffassungen von Aristoteles und Theophrast wurden über eine sehr lange Zeit nur weitergegeben. Erst 1671 unterzog Marcello Malpighi die auf Aristoteles zurückgehende Lehre einer Prüfung, wobei er aufgrund von Experimenten zu dem Ergebnis kam, dass der Nahrungssaft in den Blättern durch die Kraft des Sonnenlichts verarbeitet („ausgekocht“) wird und erst dadurch das Wachstum bewirken kann. Einen weiteren wichtigen Gedanken steuerte der Physiker Edme Mariotte (1649) bei, indem er den Saftdruck, der etwa beim Ausfließen von Milchsaft zu beobachten ist, als physikalische Ursache des Wachstums ansah.

Als eigentlicher Begründer der experimentellen Pflanzenphysiologie kann Stephen Hales, ein Schüler Isaac Newton, mit seinen Vegetable Staticks (1727) gelten. Er stellte als Erster systematische Versuchsreihen zum Wasserhaushalt der Pflanzen und zur Verdunstung an und konstatierte, dass nicht der von der Wurzel ausgehende Saftdruck, sondern die Transpiration der Blätter hauptsächlich den Saftstrom bewirkt. Weitere Fortschritte auf diesem Gebiet wurden erst möglich, nachdem in den 1770 Jahren Joseph Priestley und Antoine Laurent de Lavoisier entdeckt hatten, dass die Luft Sauerstoff und „Kohlensäure“ (Kohlendioxid) enthält und das letztere aus Kohlenstoff und Sauerstoff besteht. Priestley hatte beobachtet, dass eine brennende Kerze in einem geschlossenen Gefäß die Luft zum Atmen untauglich macht und dass eine eingebrachte Pflanze sie wieder zum Atmen und zum Verbrennen geeignet macht. Dem stand aber das ebenfalls auf Experimente gestützte Postulat Carl Wilhelm Scheeles gegenüber, dass Pflanzen die Luft verschlechtern. Diesen Wiederspruch konnte der Arzt Jan Ingenhousz 1779 auflösen: Nicht das Wachstum der Pflanze, sondern ihre grünen Blätter bilden Sauerstoff und nicht im Dunkeln sondern nur im Licht. Damit hatte Ingenhousz den Zusammenhang der Photosynthese und Atmung auf der Ebene des Gasaustauschs aufgeklärt. In einer weiteren Publikation 1796 stellte er fest, dass die Pflanze der aufgenommenen Kohlensäure in den Kohlenstoff als Nahrung entnimmt und den Sauerstoff „aushaucht“.

An Ingenhousz schloss Anfang des 19. Jahrhunderts Nicolas-Thèodore de Saussure mit Untersuchungen an, bei denen es vor allem um quantitative, also messbare Verhältnisse ging. So stellt er fest, dass die Zunahme der Trockensubstanz einer Pflanze höher ist als die Aufnahme von Kohlenstoff aus der Luft und schloss daraus, dass auch Bestandteile des Wassers gebunden werden. Dagegen stammt nur ein geringer Teil der Trockensubstanz aus dem Erdboden. Dieser ist dennoch notwendig, denn in destilliertem Wasser können Pflanzen nicht normal wachsen. Und weiter wies de Saussure nach, dass Pflanzen den Stickstoff in der Luft nicht nutzen können, sondern ihn aus dem Erdboden aufnehmen müssen.

Viele neue Erkenntnisse steuerte im frühen 19. Jahrhundert Henri Dutrochet bei. Dazu gehören seine Untersuchungen zur Bedeutung der Osmose und zur Funktion der Spaltöffnungen an der Unterseite der Blätter. Er zeigte, dass der Interzellularraum mancher pflanzlichen Gewebe für Luft durchlässig ist und dass bei Teichrosen ein Gasaustausch von den Spaltöffnungen bis in die Wurzel erfolgt. Auch unterschied er zwischen der durch Osmose bedingten Saftströmung, die Mariotte untersucht hatte und dem von Hales untersuchten Aufstieg des Saftes. Ebenso machte er klar, dass die Plasmaströmung innerhalb der Zellen mit dem Saftaufstieg nichts zu tun hat.

Diesen experimentellen Untersuchungen standen bis in die Mitte des 19. Jahrhundert vorwiegend spekulative Anschauungen gegenüber, wonach die Lebensprozesse auf einer „Lebenskraft“ beruhen und Lebendes nur aus Lebendem hervorgehen kann. Dazu gehörte die auf Aristoteles zurückgehende Humustheorie, die besonders von Albrecht Thaer vertreten wurde und postulierte, dass die Pflanze sich von Humus ernährt.

Die bedeutendste Pflanzenphysiologie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert war Julius Sachs. Er führte die Hydrokultur ein, um die Funktion der Wurzel zu untersuchen und zu ermitteln, welche chemischen Elemente für das Pflanzenwachstum im Wurzelraum notwendig sind. Dabei entdeckte er, dass das Wasser und die Nährstoffe durch die feinen Wurzelhaare aufgenommen werden. Weiter identifizierte er die Stärke als Produkt der Photosynthese und fand heraus, dass sie am Tag (im Licht) in den Chloroplasten angereichert und in der Nacht (im Dunkeln) wieder abgebaut wird. Bei der Keimung stärkehaltiger Samen untersuchte er den Abbau der Stärke und er wies nach, dass Schließzellen und Wurzelspitzen auch dann Stärke enthalten, wenn sie in anderen Teilen der Pflanze verschwunden ist. Große Bedeutung erlangen seine Lehrbücher der Botanik und der Pflanzenphysiologie.

Im späten 19. Jahrhundert verlagerte sich das Interesse der Pflanzenphysiologie zunehmend auf die Ebene der Zelle, vor allem dank der Arbeiten Wilhelm Pfeffers, der den Protoplasten, das Innere der Pflanzenzelle (ohne die Zellwand), als den pflanzlichen „Elementarorganismus“ bezeichnet und von diesem und seinen Teilen her die Physiologie erforschen wollte. Parallel dazu ging die bislang nur beschreibende und vergleichende Morphologie teils in eine „kausale Morphologie“ über, die auf experimentellem Weg nach den Ursachen pflanzlicher Formbildung suchte. Hier wurde Karl von Goebel der bedeutendste Vertreter. Ebenso traten in der Anatomie, der Untersuchung der Gewebe, kausale Fragestellungen in den Vordergrund, vor allem durch Gottlieb Haberlandt.

In der durch Pfeffer angestoßenen Richtung erlebte die pflanzenphysiologische Forschung im 20. Jahrhundert einen enormen Aufschwung. Die Zahl der jährlich erscheinenden Publikationen vervielfachte sich. Im Kontext der neuen Konzepte der Quantenphysik kam in den 1930er Jahren eine Diskussion über mögliche Grenzen der kausalen Erklärbarkeit der Lebensprozesse auf, die namentlich durch die theoretischen Physiker Pascual Jordan und Niesl Bohr angeregt wurden.

Tag des Löwenzahns

Löwenzahn ist weit mehr als ein Unkraut – er ist eine altbewährte Heilpflanze mit hoher Heilwirkung.
Wir erklären die Wirkstoffe und Anwendungsmöglichkeiten, nennen Rezepte und geben Tipps vom
Pflanzen bis zum Ernten und Verwerten.


Herkunft: der gewöhnliche Löwenzahn stellt eine Gruppe sehr ähnlicher und nah verwandter
Pflanzenarten in der Gattung Löwenzahn aus der Familie der Korbblütler dar. Der Löwenzahn ist eine
ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 bis 30 Zentimeter erreicht und in allen
Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Seine bis zu 1 Meter lange, fleischige Pfahlwurzel ist außen
dunkelbraun bis schwarz. In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai. In deutlich
geringerer Anzahl erscheinen Blüten auch noch bis in den Herbst.

Löwenzahn als Heilpflanze: Schon seit alters her wird Löwenzahn als wirkungsvolle Heilpflanze für
Leber und Nieren verwendet, vor allem in Form von Löwenzahntee. Sein botanischer Name
Taraxacum officinale wird bereits im 11. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Auch er weist auf die
Heilwirkung des Löwenzahns hin: „tarak“ und „Sahha“ stammen aus dem Arabischen und heißen
übersetzt so viel wie „pissen lassen“. Auch die französische Alternativ-Bezeichnung „pissenlit“
(„Bettnässen“) und die aussagekräftigen deutschen Volksnamen „Bettpisser“ und „Pisskraut“
verweisen unmissverständlich auf seine Wirkung: Löwenzahn wirkt harntreibend und blutreinigend.
Weitere volkstümliche Namen für den Löwenzahn sind unter anderem Hundeblume, Kuhblume, Pusteblume und Mönchskopf.


Der Löwenzahn ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die zwischen 10 und 30 cm hoch wird. Sie
besitzt eine bis zu einem Meter lange dunkelbraune Pfahlwurzel, die wie alle anderen Pflanzenteile
einen milchigen Saft enthält. Löwenzahn ist jedoch nicht giftig. Die Milch kann aber haut und Stoffe
bräunlich-gelb anfärben. Die Stängel des Löwenzahns sind rund, hohl, unverzweigt und blattlos.

Die grundständigen Blätter des Löwenzahns stehen in einer dichten Rosette. Sie werden bis zu 25 cm
lang und sind auf markante Weise stark gezähnt. Von März bis etwa Mai zeigen sich die leuchtend
gelben Korbblüten des Löwenzahns, die einen Durchmesser von gut sechs Zentimeter erreichen
können. Die Blüten bestehen aus etwa 200 einzelnen Zungenblüten und verströmen einen leicht
honigartigen Geruch. Die Löwenzahnblüten öffnen sich morgens und schließen sich am Abend
wieder. Sie eignen sich wunderbar, um natürliche Deko-Ideen mit Löwenzahn zu verwirklichen.
Nach einigen Wochen verwandeln sich die Blüten des Löwenzahns zu kapselförmigen brauen Samen
mit Stiel und feinhaarigen Schirmchen: aus dem Löwenzahn wird die beliebte „Pusteblume“. Pro
Pflanze bilden sich etwa 5.000 Samen. Durch den Wind werden die Früchte vom Pflanzenkopf
davongetragen und über weite Strecken verbreitet. Wo immer sich die Samen des Löwenzahns
niederlassen, entstehen junge Pflanzen, bevorzugt an Wegrändern und auf stickstoffreichen Wiesen.

Sie können die zarten Blätter des Frühlingsaustriebs vor der Blüte laufend ernten und diese frisch
verwenden, später wird der Löwenzahn immer bitterer. Achte beim Sammeln darauf, frisch gedüngte
Wiesen zu meiden! Auch Löwenzahn, der unweit von vielbefahrenen Straßen wächst, sollte aufgrund
der Luftverschmutzung und Schadstoffen nicht unbedingt verzehrt werden.
Die aromatischen jungen Löwenzahnblätter können frisch zu Löwenzahnsalat ober Smoothies
verarbeitet werden, gekocht in Kräutersoßen oder Suppen. Löwenzahnblätter sind aber auch
gedünstet, im Stil von Spinat, oder als Zutat für Risotto oder Quiches sehr schmackhaft. Für
Löwenzahntee verwendet man bevorzugt die älteren Blätter. Auch die Löwenzahnblüten sind essbar.
Die Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees
als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden. Die Wurzel kann ebenfalls als Salat verarbeitet oder gekocht werden.

Wusstest Du schon, dass du aus den Blüten ein wunderbares Massageöl herstellen kannst. Fülle Löwenzahnblüten in
ein Schraubglas und übergieße es mit einem guten Olivenöl, sodass alle Blüten mit Öl bedeckt
sind. Nun 4 bis 6 Wochen an einem hellen Ort – nicht direkt in der Sonne – stehen lassen und dann
durch ein Mulltuch filtrieren und in eine dunkle Flasche füllen. Das Ganze ist dann 1 Jahr haltbar.


Neben Bitterstoffen enthalten die Löwenzahnbestandteile viele weitere Inhaltsstoffe wie Flavonoide,
Triterpene und Phytosterole. Die Wirkung von Löwenzahn kann daher mit folgenden Eigenschaften
und Heilwirkungen beschrieben werden:
appetitanregend, stoffwechselanregend, entwässernd, krampflösend, Förderung des Gallenflusses,
magensaftanregend, entzündungshemmend und harntreibend
Es kann somit bei verschiedenen Beschwerden wie: Gallen- und Leberbeschwerden,
Wasseransammlungen, Pickel und Ekzeme, Völlegefühl, Blähungen, leichte Nierenbeschwerden,
Stoffwechselbeschwerden und Rheuma angewendet werden.
Zur Anwendung kommt das Heilkraut meist in Form von Löwenzahntee, vereinzelt auch in Form von
Tinkturen und Presssäften. Für die Zubereitung von Löwenzahntees (250 ml) werden ein bis zwei
gehäufte Teelöffel getrocknetes Löwenzahnkraut mit Wurzel mit kochend heißem Wasser
übergossen. Das ganze dann 10 Minuten ziehen lassen und danach abseien, jetzt kann man den Tee
in kleineren Abständen von etwa 2 Minuten jeweils in kleinen Schlucken trinken. Am Tag sollten nicht
mehr als 3 Tassen Löwenzahntee getrunken werden.

Mach einen Spaziergang-Tag

Kräutertour

Erkenne ich das Gänseblümchen auch ohne seine Blüte?

Nein, war die Antwort. Viele unserer Kräuter sind Nahrung und Medizin zugleich und sie wachsen zahlreich „vor unserer Haustür“. Essbare Wildkräuter stehen uns als „regionale Superfoods“ fast ganzjährig und kostenlos zur Verfügung. Kräuter zählen zu den ältesten Heilmitteln und sind gleichzeitig hochmodern. Sie bringen Farbe und Vielfalt in unsere Küche und wir tanken mit ihnen die Kraft und Stärke der Natur.

Im Februar gab es Schnee, Frost und strahlende Sonne mit bis zu 18 Grad. Die ersten Kräuter sind die leckersten. Beim Bärlauch muss man aufpassen, dass man genau schaut , dass man keinen Maiglöckchen dazwischen hat. Die Bäume haben Gesichter und Ohren und auch sonst ist alles wieder sehr belebt.

Bärlauch: Ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreicht. Die sehr schlanke, längliche Zwiebel wird aus den Ansätzen der beiden Laubblätter gebildet und ist 2 – 4 selten 6 Zentimeter lang. Sie ist umgeben von durchsichtigen, weißlichen oder gelblichen Häuten, die sich später bis auf einige Borsten reduzieren. Der aufrecht, kompakte Blütenstand ist dreikantig bis annähernd rund und nur am Ansatz beblättert. Bärlauch in der Küche ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Die Pflanze ist komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, oft auch mit Stängeln, frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto. Erntezeit für die Blätter ist im März und April. Nicht so bekannt ist die Verwendung der Knospen zur Herstellung von Bärlauchkapern. Trotz der leichten Identifikation durch den knoblauchartigen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch von unerfahrenen Sammlern immer wieder mit dem Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder dem gefleckten Aronstab. Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern nur dann gestattet, wenn die entsprechende Schutzverordnung es zulässt. Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden.

Übrigens: Wie wäre es mit einer Sauerampfersuppe?

Brennnessel: Die Brennnesseln bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Brennnesselgewächse. Die 30 bis 70 Arten kommen fast weltweit vor. In Deutschland nahezu überall anzutreffen sind die Große Brennnessel und die kleine Brennnessel. Brennnessel-Arten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze, selten auch Halbsträucher. Bekannt und unbeliebt sind die Brennnesseln wegen der schmerzhaften Quaddeln, die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen.

Auch die Brennnessel findet in der Küche Anwendung. Als Frühjahrsgemüse werden die jungen Brennnesseltriebe wegen ihres hohen Gehalts an Flavonoiden, Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium, Vitamin A und C, Eisen aber auch wegen ihres hohen Eiweißgehalts geschätzt.

Giersch: Der Giersch wuchert besonders hartnäckig und bringt so manchen Gärtner zur Verzweiflung. Doch betrachten wir Giersch einfach als delikates, regelmäßig nachwachsendes Bio-Gemüse – und ernten ihn ab. Er enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer und Mangan. Giersch vertreibt das „Zipperlein“, denn er entsäuert den Körper. Zerquetsche Blätter eignen sich als Umschläge auf schmerzenden Gelenken, auch ein Absud aus den Blättern hilft als Badezusatz bei Rheuma, Gicht und Krampfadern. Besonders die jungen, noch hellgrünen Blätter des Gierschs sind sehr lecker und passen in jeden Smoothie oder Kräuterquark. Die schmackhafteste Möglichkeit, in den Genuss seiner heilsamen Kräfte zu kommen, ist, ihn in Olivenöl anzubraten und mit jungen Kartoffeln zusammen zu verspeisen.

Sauerampfer: Den haben wohl viele schon als Kind geliebt, er schmeckt erfrischend, säuerlich und war deshalb auch vor der Globalisierung der Vorgänger von Zitronensaft auf Fischgerichten. Seine Blätter sind sehr eindeutig erkennbar, weil sie am Stiel stark eingewölbt sind, nicht am Pflanzenstängel anliegen. Oft haben sie leicht rötliche Ränder.

Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Die unteren Blätter sind langgestielt und von elliptisch-länglicher Form, während die weiter oben dem Stängel entspringenden Blätter pfeilförmig sind. Die Blütezeit reicht von Mai bis August.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sauerampfers umfasst Europa, Asien, Nordafrika und Australien. Er ist vom Tal- bis zum unteren Alpengebiet anzutreffen und gedeiht am besten auf mäßig trockenen bis feuchten Boden. Weitere Anforderungen an den Boden sind ein saures Bodenmilieu (pH-Wert unter 7), ein mäßiger Nährstoffgehalt und nur wenig pflanzenverfügbarer Phosphor. Die Bodenbeschaffenheit ist ein tiefgründig lockerer Lehm-, Ton- oder Torfboden.

Taubnessel: Auch die Taubnessel kennen wohl die meisten, manche haben als Kinder die weißen, gelben, rosa oder violetten Blüten ausgezutscht, die einen süßen Nektar produzieren. Aber auch die grünen Blätter sind hervorragend essbar. Sie haben einen leicht aromatischen, insgesamt aber nicht zu starken Geschmack, wodurch sie gut unauffällig und dabei gesund „Spinat“-gerichte und Salate ergänzen können. Taubnesseln gehören, wie die meisten Küchenkräuter (Minze, Oregano, Rosmarin usw.) zu den Lippenblütlern. Die meist einen markanten vierkantigen Stängel haben und von denen kaum eine Vertreterin giftig ist. Verwechseln kann man sie eventuell mit dem Gemeinen Andorn, aber die Blätter sind stark bitter und nur in hohen Dosen giftig.

Die Taubnessel-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit kegelförmigen Haaren und kleinen, sitzenden Drüsen besetzt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten haben eine Netznervartur und sind behaart. Der Blütenrand ist stumpf-gekerbt bis grob-gezähmt.

Verwendet wird die weiße Taubnessel als Kraut oder als Blüte. Die Pflanzenteile dient zur Herstellung von Tee. Ein Nutzen wird der Entwässerung zugeschrieben. Geerntet werden die Blätter und Blüten von Mai bis September.

Hagebutten: Als kleines Schmankerl noch eine essbare Wildfrucht. Die Früchte der Hundsrose enthalten bis zu 25mal so viel Vitamin C wie Zitronen. Sie sind im Winter erst nach den ersten Frösten lecker, weil sie durch das Gefrieren weicher und süßer werden. Vereinzelt findet man jetzt noch Früchte, die die Vögel noch nicht gegessen haben. Man isst vorsichtig von außen das Fruchtfleisch ab und achtet darauf, die Kerne nicht mitzuessen, da sie reizende ärchen haben.

Der Name wird, als Verdeutlichung, aus einer älteren Wortform „Butte“ hergeleitet, deren Ursprung unbekannt ist. Vielleicht ist die mit dem Ausdruck „Butzen“ für das Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen verwandt. Der Namensbestandteil „Hage“ stammt vom althochdeutschen „Dornstrauch“, wovon sich, über Hag (eingefriedetes, von Hecken umgebenes Gelände), etwa das Verb einhegen ableitet.

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Wildwachsende Rosen sind wertvolle Nähr- und Schutzgehölze für viele Tierarten. So bieten Hagebutten ebenso wie die Früchte der Eiben, Sanddorn und Vogelbeere eine leicht zu findende, vitaminreiche Nahrung für viele Standvögel.

Genauso ist es möglich, mit den ätherischen Ölen von doTERRA mit den Kräuterölen zu experimentieren. Der Großteil kann ebenfalls in der Küche verwendet werden. Hier können folgende Öle hilfreich sein: Oregano, Majoran, Thymian, Lorbeerblatt, Rosmarin, Basilikum, Dill um einige zu nennen. Also viel Spaß beim ausprobieren und denkt immer daran – Weniger ist mehr.

Falls der Spaziergang zu üppig war, dem könnten doTERRA ebenfalls helfen. Mit dem Athleten Kit

Tag der Minzschokolade

Was wäre unser Essen nur ohne Kräuter? Wahrscheinlich sehr langweilig! Basilikum, Dill, Petersilie, Minze, Rosmarin, Thymian, Salbei und damit ist die Liste noch lange nicht am Ende.

Kräuter peppen nicht nur die herzhaften Gerichte auf, sondern machen sich auch wunderbar im Tee, in Kuchen, Eiscreme oder Schokolade.

Die Minzen (Mentha) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Die meisten der, je nach Quelle, etwa 20 bis über 30 Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel beheimatet. Auf der Südhalbkugel (Australien und Afrika) kommen nur wenige Arten vor. Alle Minze-Arten gedeihen meist an feuchten Standorten.

Minze-Arten sind aromatische und ausdauernde krautige Pflanzen mit unterirdischen Ausläufern. Die Blüten sind überwiegend in vielblütige Scheinquirlen angeordnet. Die Bestäubung erfolgt meist durch kurzrüsselige Insekten, wie Fliegen.

Wie gesund ist eigentlich Minze?

Zu Recht gilt Minze als heilsames Allroundtalent, besonders für Magen und Darm. Sowohl die reichlich enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe, als auch der hohe Gehalt des ätherischen Öls Menthol wirken nachweislich krampflösend, beruhigend und schmerzlindernd.

Es gibt sehr viele verschiedene Minze-Sorten, es ist nicht alles eine Pfefferminze.

Jeder kennt wahrscheinlich die leckere Schokolade After Eight ®. Warum nicht mal selber Schokolade mit Minze a la After Eight selber machen???

Und warum heißt eigentlich After Eight, „After Eight“?

Dafür wurde 1962 durch das englische Unternehmen Rowntree’s für den englischen Markt After Eight® entwickelt. Der Name wurde nach der Zeit gewählt, zu der das Dinner gewöhnlich beendet ist und Pfefferminz-pastillen oder – bonbons, sogenannte „After Dinner Mints“ angeboten werden – nach acht Uhr! Diese Mints sollten für eine bessere Verdauung und für einen frischen Atem nach dem Essen sorgen. Seit Mitte der 1960er Jahre können auch die Deutschen davon profitieren, die Ostdeutschen seit der Wende. Die kannten bis dahin nur den selbstgemachten After Eight Likör.

Pfefferminz-Pralinen

Du brauchst dafür folgende Zutaten:

200 Zartbitter Kuvertüre

1 EL gehackte Mandeln

6 Tropfen doTERRA Peppermint (Pfefferminzöl)

Für die Herstellung gehst du wie folgt vor:

Lass die Kuvertüre in einer Schüssel im Wasserbad langsam schmelzen (oder in der Mikrowelle) und gebe in die abkühlende Schokolade das Pfefferminzöl dazu. Du solltest alles gut verrühren, während sich die Schokolade weiter abkühlt. Nun kannst Du die noch flüssige Masse in Silikonförmchen füllen. Wer mag, kann dann noch ein paar gehackte Mandeln zum verzieren darüber streuen. Zum Abkühlen stellst du das Ganze in den Kühlschrank. Die Pralinen brauchen ca. 6 Stunden zum durchkühlen.

Lass es Dir und deinen Lieben schmecken 🙂

Noch ein paar schnelle Informationen zum doTERRA Peppermint Öl: Das Peppermint-Öl von doTERRA ist eine Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze. Ein hoher Mentholgehalt – wie er im dōTERRA Peppermint ätherischem Öl enthalten ist – kennzeichnet ein Pfefferminzöl von hervorragender Produktqualität.