Internationaler Frauentag

Wusstest Du, dass der Frauentag dieses Jahr am 8. März zum hundertsten Mal gefeiert wird?

Was bedeutet der Frauentag?

Der internationale Frauentag ist ein Tag für die Rechte der Frauen. Er wird auch oft Weltfrauentag genannt. Der Tag ist ein Symbol für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.

Warum ist am 8. März Frauentag?

Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen, sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Er fand erstmals am 19. März 1911 statt. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. 

Wann gibt es den Frauentag?

1922 wurde der internationale Frauentag erstmals in verschiedenen Ländern einheitlich begangen. Die zentrale politische Forderung des ersten internationalen Frauentags 1911 war das aktive und passive Wahlrecht der Frauen.

Woher kommt der Tag der Frau?

Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlägt auf der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Der erste Frauentag wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und in der Schweiz gefeiert.

Was wird am Frauentag gefeiert?

Am internationalen Frauentag geht es um Gleichberechtigung – im Arbeitsleben, in der Gesellschaft, vor dem Gesetz. Seit mehr als 100 Jahren machen Frauen am 8. März darauf aufmerksam, wo sie und ihre Geschlechtsgenossinnen weiter benachteiligt werden.

Wo ist der Frauentag eigentlich gesetzlicher Frauentag?

Der internationale Frauentag ist seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland – allerdings nur in Berlin. In folgenden Ländern ist der Frauentag ein gesetzlicher Feiertag: Angola, Äquatorialguinea, Aserbaidschan, Burkina Faso, Volksrepublik China (nur für Frauen), Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Laos, Madagaskar (nur für Frauen), Moldau, Mongolei, Nordkorea, Nepal (nur für Frauen), Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland.    

Was änderte sich in Deutschland 1990?

Durch die Vereinigung beider deutschen Staaten veränderten sich die Geschichte und die Aktionen zum internationalen Frauentag noch einmal. Nach einer Phase, in der das Begehen eines Feiertages der DDR als nicht mehr opportun galt, regten sich 1993 das erste Mal wieder Frauengruppen in Ost und West, um diesen Tag im Sinne der Einforderung von (verlorenen) Frauenrechten zu nutzen. Trotz kleinerer Versuche von SPD-Frauen, den Tag nicht am 8. März zu begehen, sondern wieder an das Modell der Frauenwoche aus der Weimarer Republik anzuknüpfen, setzte sich der 8. März durch. Vor allem 1994 zum Frauen-Streik-Tag erlebt der internationale Frauentag ein politisches Comeback. Seitdem hat es in Deutschland vermehrt Veranstaltungen zum 8. März gegeben – Demonstrationen für Frauenrecht, Vorträge und Feiern. Von Gewerkschaften, autonomen Frauengruppen, den Gleichstellungs-beauftragten oder der Volkshochschule, in großen und kleinen Städten. In den ostdeutschen Bundesländern wird der Frauentag, gerade auch im Arbeitsleben, gefeiert. Hier ist es üblich, dass Chefs ihren weiblichen Mitarbeiterinnen eine Blume – meist Rosen – zum Frauentag schenken und ihnen dazu gratulieren. Der Frauentag ist fester Bestandteil der ostdeutschen Kultur.

  6 Gründe, wieso man den Tag feiern sollte!

Der 110. Internationale Frauentag / Weltfrauentag 2021 wird am 8. März gefeiert. In diesem Jahr wird die Pandemielage wahrscheinlich keine öffentlichen Veranstaltungen hergeben – dabei ist die Gleichberechtigung aktuell besonders in Gefahr. Dass Corona uns um Jahrzehnte in der Gleichstellung zurückgeworfen hat, haben Statistiken gezeigt: 2020 (und 2021) waren es vor allem Frauen, die neben ihrem Job im Homeoffice noch die Betreuung und das Homeschooling der Kinder übernommen haben.

Es hat sich im vergangenen Jahr aber auch etwas zum Positiven geändert: Die Frauenquote ist da! In Zukunft muss in den Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmten Unternehmen mindestens eine Frau sitzen, wenn dieser Vorstand mehr als drei Mitglieder hat. So steht es in dem Gesetzentwurf, den Bundesfrauenministerin Giffey und Bundesjustizministerin Lambrecht erarbeitet haben. Außerdem hat das Bundesarbeitsgericht gerade die Rechte von Frauen gestärkt und entschieden, dass ungleiche Bezahlung ein ausreichendes Indiz für die Diskriminierung von Frauen ist. Es sei denn, der Arbeitgeber beweist das Gegenteil.

  1. Grund: Frauenwahlreicht

Grund: Frauenrechte sind Menschenrecht

Jeder Mensch sollte die gleichen Rechte haben und dazu gehören auch Frauen. Bereits 1993 wurde auf der Menschenrechtsweltkonferenz festgelegt, dass die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am politischen, bürgerlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene, und die Beseitigung aller Formen der Diskriminierung auf das Geschlecht, vorrangige Ziele der internationalen Gemeinschaft sind. Es wurde zwar schon Einiges erreicht, aber es gibt trotzdem noch viel zu tun!

2. Grund: Frauenwahlreicht

Politische Mitbestimmung für Frauen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Doch noch immer haben nicht alle Frauen auf der Welt das Wahlrecht: Im Libanon dürfen Frauen nur wählen, wenn sie einen bestimmten Bildungsgrad nachweisen können. In Bhutan und Brunei haben Frauen bis heute kein Wahlrecht. In Saudi-Arabien wurde das Frauenwahlrecht erst 2015 eingeführt.

3. Grund: Gender Pay Gap

Ziemlich ungerecht: Der Gender Pay Gap beschreibt die Differenz zwischen Arbeitslohn von Männern und Frauen. Frauen verdienen für dieselbe Arbeit laut statistischem Bundesamt immer noch 21 % weniger als Männer. Damit ist Deutschland in der EU eines der Schlusslichter. Aktionen, die dem entgegenwirken wollen, sind z.B. der Equal Pay Day, der 2021 am 10. März ist.

4. Grund: Veraltete Rollenbilder nachteilig für Frauen

Die Mutter bleibt zu Hause beim Kind, der Vater bringt das Geld nach Hause: immer noch wird dieses Modell in vielen Familien als „normal“ angesehen und gelebt. In dieser Konstellation haben Frauen langfristig das Nachsehen: nach einem längeren Ausstieg ist die Rückkehr in den alten Beruf meist schwierig, außerdem arbeiten Frauen mit Kindern sehr viel häufiger als Männer in Teilzeit und verdienen insgesamt weniger Geld.

5. Grund: Frauen sind von Altersarmut bedroht

Abhängigkeit oder Armut: durch einen längeren Ausstieg aus dem Job sind Frauen viel öfter von Altersarmut bedroht als Männer – ob finanziell abhängig vom Ehemann. Auch das Steuerrecht begünstigt die Eigenständigkeit von Frauen nicht gerade. Ist man verheiratet, dann beschert einem das Ehegattensplitting erhebliche Vorteile bei der Besteuerung des Gehalts. Alleinerziehende haben das Nachsehen und müssen oft Steuern zahlen. Reina Becker, die 2016 den Emotion Award gewann, setzt sich für eine gerechte Besteuerung ein.

6. Grund: Kaum Verbesserung bei Gleichstellung von Frauen und Männern in Führungspositionen

Frauen in deutschen Vorständen haben immer noch Seltenheitswert. Und trotz der Einführung der oben erwähnten Frauenquote, sank in der Corona-Krise der Frauenanteil in den DAX-Vorständen, wie ein Bericht der Albright-Stiftung zeigt. Die Anzahl der Frauen an den Unternehmensspitzen stieg damit nicht wie in den vergangenen Jahren, sondern fiel auf den Stand von 2017 zurück! Die Zahl der DAX-Unternehmen ohne Frau im Vorstand ist seit September 2019 von 6 auf 11 hochgeschnellt.  

Doch nun genug dazu, denn doTERRA feiert uns Frauen und bringt am 8. März 2021 zwei Produkte heraus: Volana Personal Fragrance und Veráge™ Moisturiser & Quartz Facial Roller.

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