Kategorie: Rezepte

Sonnencreme selber machen zum „Bleib-aus-der-Sonne-Tag“

Heute ist der Bleib-aus-der-Sonne-Tag. Warum gibt es diesen Tag? Wie schütze ich mich? Ist eine Sonnencreme wichtig? Was mache ich, wenn ich mich verbrannt habe? Dies alles greifen wir auf und du findest weiter unten auch zwei Rezepte.

Was ist ein Sonnenbad?

Sonnenbad wird auch Sonnenlichtbestrahlung, Lichtbad oder Heliotherapie genannt. Es bezeichnet das bewusste Einwirken lassen des Sonnenlichts auf den unbedeckten Körper zu therapeutischen Zwecken. Der menschliche Körper kann mittels ultravioletten Lichts (UV-B) einen Teil seines Bedarfs an Vitamin D selbst decken.

Bereits antike Ärzte kannten und empfahlen die heilende Wirkung von Sonnenlicht. Diese Lichtbehandlung wurde ab 1770 wiederentdeckt und Sonnenbäder zunehmend gegen zahlreiche Krankheiten und zur Prophylaxe eingesetzt.

Der Bleib aus der Sonne Tag, wird am 3. Juli veranstaltet. Er erinnert daran, dass man sich vor den schädlichen Strahlen der Sonne schützen soll. Man sollte sich im Schatten aufhalten. Ein Sonnenbrand kann eine Verbrennung der Haut von ersten bis zweiten Grad verursachen. Dies wird durch die UV-B-Fraktion des Lichtes verursacht.

Was geschieht beim Sonnenbaden?

Nach einem Zeitraum von 1-6 Stunden nach der Besonnung zeigen sich erste Reaktionen. Es kommt zur Rötung, Hitzegefühl, Juckreiz, Schmerzen, gelegentlich Blasenbildung und Ödemen der bestrahlten Haut. Die Symptome erreichen ihr Maximum nach 12 bis 24 Stunden. Sie bilden sich innerhalb von drei bis sieben Tagen mit Abschuppung zurück.

Vorbeugen kann man durch Verzicht auf Sonnenbäder, deckende Kleidung und durch Auftragen von Sonnenschutzmitteln. Es sollte berücksichtigt werden, dass Fensterglas und gewöhnliche Textilien einen Teil der UV-B-Strahlung durchlassen. Wasser absorbiert nur schwach. Schnorcheltaucher sind deshalb besonders gefährdet. Nicht nur im Sommer kann man sich verbrennen. Schnee reflektiert die Strahlung zu fast 100% und erhöht damit das Sonnenbrandrisiko deutlich.

Sonnenbaden ist insbesondere für Hellhäutige Menschen und sonnenentwöhnte Haut mit gewissen Risiken verbunden. Im Bereich der chronischen Wirkungen sind die lichtbedingten Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko von Bedeutung. Um den Sonnenbrand und evtl. Spätschäden zu verhindern, ist insbesondere ein angemessenes Verhalten erforderlich (Vermeidung von direkter Sonne, Aufsuchen von Schatten, nicht in der Mittagszeit in die Sonne legen, Sonnencreme nutzen).

Bereits Sonnenbäder von kurzer Dauer lösen eine medizinisch wirksame Reaktion im Körper aus. Kurze häufige Intervalle sind wirksamer und ungefährlicher als seltene lange Bestrahlungen. Mit der Abnahme der Bewölkung, geringerer Luftverschmutzung, größere Nähe zum Äquator und höherer Lage des Standorts nimmt die Intensität der Strahlung zu. Hier sollte die Sonnenbaddauer entsprechend verkürzt werden. Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sollte man die Sonne ganz meiden. Sonnenbäder nach 15 Uhr bei geringerer Strahlungsintensität führen zu weniger Gesundheitsschäden und einer länger anhaltenden Bräune.

Also überhaupt nicht in die Sonne gehen?

Aber wenn du gar nicht in die Sonne gehst, ist es auch nicht gut. Es kommt zu einem Vitamin D Mangel und zu wenig Sonne macht krank. Zuviel UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen, also findet ein gutes Mittelmaß. Wie lange sollte man täglich in der Sonne sein? Um gesund zu bleiben braucht der Mensch mindestens 15 Minuten Sonne täglich. Wer länger im Freien ist, benötigt einen guten Schutz.

Sonnenlicht hilft dabei, Körperfett loszuwerden. Beim Sonnenbaden wird der Cholesterinspiegel in den Blutgefäßen gesenkt. Ein Vorteil dabei ist, dass diese Blutfette in Vitamin D umgewandelt werden. Dieses ist gut bei Bluthochdruck und zur Vorbeugung gegen einige Krebsarten wie etwa Brust- oder Darmkrebs.

Die beste Zeit für die Bildung von Vitamin D ist von März bis Oktober,. Die beste Zeit liegt dabei etwa zwischen 10 und 15 Uhr. Im Hochsommer und in südlichen Ländern kann man die heißen Mittagsstunden aussparen. Dabei reichen meist schon 15 Minuten, ohne Sonnencreme. Auch der Aufenthalt im Schatten wirkt sich bereits positiv auf die Vitamin D-Synthese aus.

Tipps für den optimalen Sonnenschutz

Sonnenschutz ist immer und überall gefragt: auf dem Balkon genauso wie in den Bergen oder am Meer. Es geht alle an Kindergartenkinder, Schulausflügler, Straßencafe-Besucher, Freizeit- und Profisportler und natürliche alle Berufstätigen, die draußen arbeiten. Auch im Winter daran denken. Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen.

In der Zeit von 11 bis 15 Uhr die direkte Sonne meiden, hier ist die UV-Strahlung überall am höchsten.

Auch im Schatten strahlt die Sonne, Reflektion durch Wasser, Sand und Schnee erhöht die Sonnenbrandgefahr.

Kleidung schützt am besten vor Sonnenschäden, vergiss deinen Sonnenhut oder Schirmmütze nicht.

Auch die Augen brauchen Schutz, das heißt bitte di Sonnenbrille nicht vergessen.

Eincremen von unbedeckten Hautpartien mit Sonnenschutzmittel. Deinem Hauttyp entsprechenden.

Auch der Zeitpunkt des Eincremens ist wichtig, rechtzeitig und großzügig eincremen.

Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen, vor allem bei Sport und Spiel.

Vollständigen Sonnenschutz gibt es nicht. Sonnenschutzmittel ist kein Freibrief für einen endlosen Aufenthalt in der Sonne.

Was ist noch zu beachten?

Kinderhaut reagiert höchst empfindlich auf die Sonne. Sie braucht den bestmöglichen Schutz! Bei Kindern ist der natürliche Schutzmechanismus der Haut noch nicht vollständig ausgebildet. Trotzdem verbringen Kinder mehr Zeit im Freien und in der Sonne als Erwachsene. Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken.

All das hat nicht geholfen? Der Sonnenbrand ist jetzt doch da? Jetzt können Dir einige ätherische Öle etwas Linderung verschaffen. Zum Beispiel Lavendel. Es bringt etwas Kühlung und das Jucken wird weniger. Dafür mische 10 – 15 Tropfen Lavendel mit 30 ml Wasser. Sprühe damit die geröteten Stellen ein. Bitte vor jeder Anwendung kräftig schütteln. Bei trockener Haut helfen sehr gut Geranium, Immortelle und natürlich das Lavendel. Nimm deine Lotion. Gebe 1-2 Tropfen von einem Öl mit dazu und creme jetzt damit den Körper ein.

Zum Sonnenschutz können einige Öle unterstützend wirken. Hier kommt ein Sonnenschutz-Rezept.

Rezept Sonnencreme:

  • 15 g Kakaobutter
  • 1 EL Aloe Vera Gel
  • 7 Tropfen Karottenkern-Öl
  • 1 g Bienenwachs oder 12 Tropfen Himbeersamen-Öl
  • 10 Tropfen Lavendel, Pfefferminze, Weihrauch
  • 1 TL Kokosöl

Die Kakaobutter in einem Wasserbad schmelzen. Den Topf aus dem Wasserbad nehmen, sobald die Maße geschmolzen ist. Alle weiteren Zutaten einrühren. Zum Schluss die ätherischen Öle hinzufügen. Danach die Masse in Behälter füllen – voila, deine Sonnencreme ist fertig.

After Sun-Spray

  • 80 ml destilliertes Wasser
  • 1 EL Aloe Vera Gel
  • 10 Tropfen Lavendel
  • 10 Tropfen Pfefferminze

Alles mischen, vor jedem Gebrauch kräftig schütteln. Viel Spaß beim selber herstellen.

Mitunter verträgst Du die Hitze nicht wirklich? Hierzu haben wir noch eine kleine Empfehlung für dich. Nutze dazu das doTERRA Pfefferminzöl. Gebe 5-10 Tropfen Pfefferminzöl mit Wasser in eine Sprühflasche. Sprühe dich regelmäßig damit ein. Achte darauf, dass Du vorher die Flasche schüttelst. Mit Green Mandarin kannst du das ganze noch mit einem guten Duft mischen. Oder aber, du startest den Tag erfrischt! Gib am Morgen einen Tropfen Pfefferminze auf dein Duschgel. Damit hast Du bereits die erste Erfrischung des Tages erhalten.

Du willst gern noch mehr dazu erfahren? Dann melde Dich zu unserem Treffen am 27. Juli 2021 an. Wir halten einen Vortrag zum Thema und stellen eine Sonnencreme oder ein After-Sun-Spray her

Du suchst eine fertige Lösung für gestresste Haut?

Dann schau dir doch mal die Verage Serie an.

Welt Yoga Tag

Der Weltyogatag ist ein Welttag, der erstmals 2015 und seither jährlich am 21. Juni begangen wird. Der Tag beruht auf einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen,. Diese wurde am 11. Dezember 2014 beschlossen.

Sie lautet (Auszug):

  • Feststellend, wie wichtig es ist, dass die einzelnen Menschen wie auch die Bevölkerung im Allgemeinen gesundheitsfördernde Entscheidung treffen und gesunde Lebensweisen führen …..
  • Die Erkenntnis, dass Yoga einen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden bietet,
  • Sowie die Erkenntnis, dass eine weitere Verbreitung von Informationen über die Vorteile der Ausübung von Yoga förderlich für die Gesundheit der Weltbevölkerung wäre.

Aus dem Inhalt der Resolution ergibt sich, dass die Generalversammlung dem Yoga einen gesundheitlichen Nutzen zuschreibt. Die Resolution wurde von der indischen Regierung initiiert und von 177 Mitgliedsstaaten unterstützt.

Was wird am Welt Yoga Tag gemacht?

Zum Yoga-Tag soll sich jeder darüber informieren, welche Vorteile Yoga haben kann. Yoga bedeutet so viel wie „Vereinigung“ . Es ist eine Praktik aus Indien. Sie verbindet geistige und körperliche Übungen miteinander. Das Ziel ist die Selbsterkenntnis und somit eine tiefgründige Zufriedenheit. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat Yoga auch Westeuropa erreicht und wird als beliebte Sportart wahrgenommen.

5 Ideen, wie du den Weltyogatag auch feiern kannst:

  1. Viele Yoga Studios auf der ganzen Welt zelebrieren den Weltyogatag. Vielleicht auch das Studio deines Vertrauens? Am besten schaust du gleich mal nach.
  2. Gehst du heute in eine Yogastunde in deinem Lieblingsstudio? Dann nimm doch eine Blume oder ein kleines Geschenk mit und überreiche es einem Yogi oder einer Yogini, die du noch nicht kennst oder deinem Lehrer / deiner Lehrerin. Wünsche ihm / ihr dabei einen frohen internationalen Tag des Yoga. Kleine Geste, große Wirkung!
  3. Verbinde dich heute in deiner Praxis mit allen Menschen, die heute ebenfalls mit dir den Tag de Yoga begehen. Welche Kraft hat es doch, sich gemeinsam dem ganzheitlichen Wohlergehen zu widmen.
  4. Nimm dir heute eine halbe Stunde – vielleicht auch etwas mehr . Schreib für dich auf oder denke darüber nach, was sich bei dir und mit dir getan hat, seitdem du dich auf den Yoga-Weg begeben hast. Was hat dir Yoga für dein Leben geschenkt? Welche Herausforderung hat dir Yoga beschert? Was wünschst Du dir in Zukunft für deinen persönlichen Yoga-Weg. Nimm dir diese Zeit, blicke zurück, nach vorn und in die Gegenwart.
  5. Du hast für die Vorschläge oben einfach keine Zeit, oder dein Tagsablauf macht es dir gerade nicht möglich? Dann zelebriere den Tag des Yoga genau jetzt eine Minute. In dieser Minute atme einfach tief ein und wieder aus. Und atme ein und wieder aus. Atme in deinen Bauchraum, vertiefe deine Atmung mit jedem Atemzug und komm kurz wieder bei dir selbst an. Für eine Minute. Danke

Wie unterstützt uns doTERRA?

doTERRA hat eine Yoga-Collection-Kit. Hier sind drei Ölmischungen speziell für die Yoga entwickelt wurden. In dem Kit ist eine stabilisierende Mischung Anchor, eine zentrierende Mischung Align und eine erleuchtende Mischung Arise. Es sind perfekte Mischungen, um dein Leben sowie deine Yoga-Praxis zu bereichern. Diese Mischungen liefern Düfte, die deinen Geist mit jedem Atemzug stabilisieren, zentrieren und erleuchten, während du deinen Körper stärkst und dehnst.

Anchor ist das Öl für Gleichgewicht und Erdung. Es kann dir dabei helfen den Geist zu beruhigen. Vor allem fördert es tagsüber ein Gefühl von Ausgeglichenheit, Ruhe und Mut. Darüber hinaus kann es dich dabei unterstützen, mit sich selbst, der eigenen Umgebung, den persönlichen Zielen und den täglichen Aktivitäten in Verbindung zu bleiben. In dieser Mischung sind unter anderem Lavendel, Zedernholz, Weihrauch, Zimt, Sandelholz, Schwarzer Pfeffer und Patchouli enthalten.

Align ist das Öl der Zentrierung. Zum einen stärkt es dein Selbstvertrauen und du fühlst dich entspannt außerdem bleibst du in Bewegung. Zum anderen fördert es deinen Fokus, deine Entschlossenheit und deine Harmonie über den Tag. Hier sind folgende Einzelöle enthalten: Bergamotte, Koriander, Majoran, Pfefferminze, Geranie, Basilikum, Rose und Jasmin.

Arise ist das Öl der Erkenntnis und Inspiration. Es hilft den Geist zu beruhigen und den Körper zu mit Energie zu versorgen.. Gleichzeitig fördert es tiefe Gefühle wie Freiheit, Inspiration, geistige Erleuchtung und Erkenntnis. Zudem Es hilft dir dabei über den Tag für Klarheit und Mut, auch in Stresssituationen, durch zu stehen. Und hier sind die Öle Zitrone, Grapefruit, Siberian Fir, Osmanthus und Melisse enthalten.

Ablauf einer Yoga Einheit mit ätherischen Ölen

Am Beginn deiner Yoga-Session nimmst du einen Tropfen Arise auf die Handflächen und atmest tief aus den Händen ein, dies hilft dir runterzukommen und zu erden und so kannst du besser Kraft und Energie tanken. In der Mitte der Stunde hilft dir Align, damit du in Bewegung bleibst. Das kannst du auch mit dem Diffuser versprühen. Und kurz vor Meditation kannst du wieder einen Tropfen Anchor auf die Hand nehmen, verreiben und tief einatmen, so findest Du dein Gleichgewicht und Ausgeglichenheit besser.

Oder du unterstützt deine einzelnen Positionen mit den Ölen:

  • Arise: Berghaltung, Halbmond, Kopfstand
  • Align: Boot, Hund, Krieger, Dreieck
  • Anchor: Katze, Baum, Lotussitz, Baum, Drehsitz

Es sind drei Öle die fast alle Lieben, du kannst sie natürlich auch zu Hause im Diffuser in so mancher Situation gut diffusen. Für eine Yoga-Praxis oder Yoga-Lehrer ist das Kit der Knaller.

Internationaler Picknick Tag

Ein Picknick ist eine im Freien eingenommene Mahlzeit. Oft ist ein Picknick verbunden mit einer Pause während eines Ausfluges. In diesem Zusammenhang häufig verwendete Utensilien sind der Picknickkorb, die Picknickdecke oder das Picknickgeschirr.

Das gemeinsam geplante Essen im Freien war bereits in der Antike bekannt. Die Griechen hatten dafür den Begriff „Eranos“, die Römer nannten es „Prandium“. Im Mittelalter speisten Reisende oft notgedrungen außerhalb von Gasthäusern und in der Landwirtschaft war es üblich, bei stundenlanger Feldarbeit zwischendurch Mitgebrachtes zu verzehren. Auch während einer herrschaftlichen Jagd wurde eine Essenspause eingelegt. Im Barock wurde das Einnehmen von Mahlzeiten im Freien in Adelskreisen populär, vor allem in Frankreich.

Der klassische Picknickkorb, der sowohl das Essen als auch eine Decke, Geschirr und Besteck enthält, kam im 19. Jahrhundert in Großbritannien auf.

Den meisten Quellen zufolge ist das Wort Picknick französischen Ursprungs und kam im 17. Jahrhundert im Zusammenhang mit der adligen Mode auf.

Wusstest du das in Japan die Mahlzeiten im Freien vor allem zur Zeit der Kirschblüte eine alte Tradition ist.

Die wichtigsten Dinge für das perfekte Picknick:

  • Kuscheldecke / Kissen
  • Sekt / Wein / Wasser / Bier
  • Früchte / Fingerfood / leckeres Essen / Kuchen
  • Geschirr / Besteck / Gläser
  • Korkenzieher / Servietten / Musik / Kerzen
  • Ätherische Öle

Nun fragst du dich bestimmt: Kann ich überall picknicken? Oder Welcher Ort ist geeignet?

Picknick im Grünen ist nicht überall erlaubt. Die Bestimmungen variieren allerdings von Bundesland zu Bundesland, prinzipiell gilt jedoch: in Städtische Parks und Grünflächen ist ein Picknick meist erlaubt.

Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, planen wir Ausflüge ins Grüne. Doch welche Snacks lassen sich am besten transportieren?

Zum Picknicken eignen sich fast alle Speisen, die sich gut vorbereiten lassen und einfach gegessen werden können. Zum Beispiel:

  • Belegte Brötchen
  • Gefüllte Blätterteigtaschen
  • Kalte Pfannkuchen
  • Klein geschnittenes rohes Gemüse mit Dip
  • Waffeln
  • Wraps
  • Kuchen oder Muffins

Belegte Brötchen: hier könnt ihr eure Phantasie freien Lauf lassen

Gefüllte Blätterteigtaschen

Zutaten:

  • 350 g festkochende Kartoffeln
  • 450 g Blätterteig
  • 100 g Speckwürfel
  • 1 Stange Lauch
  • 100 g geriebener Käse
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, 3 EL Sesam

Zubereitung: Kartoffeln schälen und garkochen. In einer Pfanne die Speckwürfel goldbraun anbraten, danach auf Küchenpapier abtropfen lassen. Lauch längs halbieren und in feine streifen schneiden. In der Speckpfanne bei mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten lassen. Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen und grob zerdrücken. Speckwürfel, Käse, Lauch hinzufügen und gründlich mischen. Mit Salz und Pfeffer – zum Beispiel mit ätherisches Öl Black Pepper oder Pink Pepper – abschmecken.

Den Ofen auf 180° Grad Umluft. Die Blätterteigplatten quer halbieren. Die Ränder der Teigquadrate mit der Hälfte der Eier bepinseln. Von der Füllung 1 bis 2 EL mittig auf dem Teig verteilen. Jeweils eine Ecke auf die gegenüberliegende Ecke falten und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Die Blätterteigtaschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, mit dem restlichen Ei bepinseln und mit Sesam bestreuen. Jetzt kommen sie in den Ofen und werden in 20 Minuten goldbraun gebacken.

Kalte Pfannkuchen

Zutaten:

  • 200 g Heidelbeeren
  • 25 Kokosblütenzucker
  • 60 g Mandeln
  • 0,5 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 60 g Frischkäse
  • 2 EL Butter
  • Salz

Heidelbeeren mit 10 g Kokosblütenzucker vermengen und 10 – 15 Minuten einkochen. Mandeln mit Backpulver, einer Prise Salz, Eiern, Frischkäse und dem restlichen Zucker verrühren und ca. 15 quellen lassen.

In einer Pfanne 2 EL Butter erhitzen und aus dem Teich nacheinander 6 Pancakes goldbraun backen. Mit den Blaubeeren servieren.

Klein geschnittenes rohes Gemüse mit Dip, hier bieten wir euch ein Dip-Rezept an:

Zutaten:

  • 250 g Quark
  • 250 g Naturjoghurt
  • 1 Knoblauchzehen
  • ½ Gurke
  • 1 Tropfen Zitronenöl
  • Olivenöl, Zitronensalz

Quark und Joghurt verrühren, Knoblauchzehe zerdrücken und in die Masse mischen. ½ Gurke hobeln und untermischen. Mit 1 Tropfen Zitronenöl, Olivenöl und Zitronensalz abschmecken. Wenn noch frischer Dill im Haus ist, den auch fein hacken und unterheben.

Waffeln

Zutaten:

  • 60 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 0,5 TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 2 rote Äpfel
  • 100 g Trauben
  • 1 Kaki
  • 15 Minze
  • 250 g Skyr
  • 6 EL Magermilch
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Butter und Zucker mit Rührgerät cremig rühren, die Eier nacheinander auf höchster Stufe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Jetzt kannst du die Masse im Waffeleisen oder im Tiegel ausbacken.

Das Obst klein schneiden und abwechselnd mit den Waffeln zu einem Turm stapeln, das Ganze mit einem Spieß fixieren. Skyr und Vanillezucker mischen und darüber gießen.

Wraps

Zutaten:

  • 8 Scheiben Frühstücksspeck
  • 1 Kopf Romanasalat
  • 4 Tortilla Wraps Weizen
  • 125 g Kirschtomaten
  • 4 Scheiben Kochschinken
  • 8 EL Sour Cream
  • 4 Scheiben Cheddar

Frühstückspeck in einer Pfanne ohne Fett knusprig auslassen, auf Küchenpapier legen und abtropfen lassen. Salatblätter ablösen und waschen, Kirschtomaten waschen und halbieren. Je 2 EL Sour Cream auf einer Weizentortilla verstreichen und je eine Scheibe Kochschicken und Käse darauflegen. Salatblätter etwas klein zupfen und je ¼ auf dem Schicken verteilen. Je ¼ Tomaten und je 2 Scheiben Speck darauflegen und die Wraps aufrollen, in der Mitte halbieren.

Muffins

Zutaten:

  • 1 Bio Zitrone / Ätherisches Öl Lemon
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 125 g Himbeeren
  • 100 Puderzucker

Schale der Zitrone abreiben, Saft auspressen. Butter und Zucker schaumig rühren, Eier unterrühren. Backpulver und Mehl mischen und ebenfalls unterrühren. Himbeeren und Zitronenschale unterheben. Jetzt noch die Muffinförmchen zu 2/3 füllen und im vorgeheizten Backofen (Umluft 175° C) ca. 20 Minuten backen.

So nun können wir euch nur noch ganz viel Spaß wünschen. Was ihr nicht vergessen solltet sind ätherische Öle, die die kleinen Plagegeister vertreiben:

Lavendel vertreibt Mücken, Fliegen und Zecken mögen es auch nicht. Pfefferminze hilft gegen Ameisen. Teebaumöl wehrt Käfer, Ameisen und Spinnen ab. Terra Shield – die Abweisende Mischung von doTERRA für einen allgemeinen Insektenschutz, kann die ganze Familie nutzen.

Jetzt bist du gut gerüstet und gut vorbereitet und kannst dein Picknick genießen.

Tag der Brezel

Hurra für das Laugengebäck! In den USA wird am 26. April der Tag der Brezel gefeiert. Was es damit auf sich hat und weshalb es einen Tag der Brezel gibt versuchen wir euch in den nachfolgenden Zeilen ein wenig näher zu bringen.

Wir lieben das verschlungene Laugengebäck! Und deshalb wollen wir mit euch heute am 26.4., dem Tag der Brezel, so richtig mit euch feiern. Und wie ginge das besser als mit leckeren Rezepten? Wir verraten euch das Rezept für den Aufstrich, der die Brezel am besten begleitet. Und einer ganz leckeren Butter sowie einem guten Brezel-Rezept

Wer hat den Tag der Brezel ins Leben gerufen?

Wirft man einen ersten Blick auf die vorhandenen Quellen, so scheinen die Hintergründe bzw. Ursprünge des Tages der Brezel, dann stellt man fest, dass es nicht sonderlich gut dokumentiert ist. Vielmehr verweisen die meisten der gängigen Kalender und Websites zum Thema Iss-eine-Brezel-Tag (am 22. Oktober) hin. Der älteste Beitrag zum Tag der Brezel stammt vom 26. April 2012. Wobei nicht ganz klar wird, ob dies auch tatsächliche die erste Auflage des kulinarischen Anlasses ist. So deuten Daten daraufhin, dass der Suchbegriff National Pretzel Day bereits im Juli 2004 ein erstes relevantes Interesse in der organischen Suche produzierte. Da dieser Datensatz allerdings nicht weiter als 2004 zurückgeht, ist ein noch älteres Gründungsjahr nicht völlig auszuschließen.

Weshalb fällt der Tag der Brezel auf den 26. April?

Demgegenüber fehlt allerdings eine Begründung für das gewählte Datum. Selbst vor dem Hintergrund der Annahme, dass Hopkins tatsächlich der Initiator dieses US-amerikanisches Ehrentags der Brezen ist, liefert sein Beitrag keine Begründung für das gewählte Datum.

Backwissen: Wie dem auch sei, die unbekannten Initiatoren scheinen diesbezüglich anderer Meinung gewesen zu sein und es soll ja hier auch in erster Linie um die Brezel gehen. In diesem Sinne also wieder zurück zu den Fakten. Die Brezel als Laubengebäck ist ursprünglich vor allem in Süddeutschland und Österreich verbreitet und entsprechend unter eine Reihe von Namenvariationen und Schreibweisen bekannt: Bretzel, Brezl, in Bayern und Österreich auch als Brezn und im badischen häufig auch als Betschi bekannt.

Alle diese Varianten gehen dabei auf den lateinischen Begriff brachium (dt. der Arm) zurück und beziehe sich insofern immer auf die Form, mit der das Aussehen von übereinander verschränkten Armen dargestellt wird. Dies erklärt dann auch, weshalb die Brezel zu den Gebildbroten gezählt wird. Also Backwaren in Form figürlicher Darstellungen oder filigranen Teigflechtungen, das entweder zu religiösen oder traditionell feierlichen Anlässen hergestellt bzw. verzehrt wird. Wie so häufig im Falle von Gebildbroten ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um ihre Entstehung bzw. Formgebung.

Wie ist die Brezel entstanden?

1477 wurde der Uracher Bäcker Frieder wegen Veruntreuung zu Tode verurteilt. Der Graf Eberhard von Urach versprach ihm Begnadigung, wenn er innerhalb von drei Tagen ein Brot büke, durch das dreimal die Sonne durchscheint. Inspiriert von den verschlungenen Armen seiner Frau erfand Frieder die Form der Brezel.

Wie alt ist die älteste gefundene Brezel?

Archäologen in Regensburg haben 250 Jahre alte Brotzeit gefunden. „Der Fund ist etwas Besonderes, weil er ein Stück Alltagsgeschichte schreibt“, sagte der Regensburger Oberbürgermeister.

Was ist bei der Brezel oben und unten?

Tanja Angstenberger erzählt vom Brezelschwung, einer anspruchsvollen Handbewegung, mit der aus einem wurstartigen Teig eine Brezel wird. Man nimmt die Wurst an den Enden und wirft sie, das dicke Mittelstück voran, dabei einen Knoten drehend, auf das Backblech. Bauch oben und Ärmchen unten.

Welches Land hat die Brezel erfunden?

Es gibt drei verschiedene Geschichten, wie die Brezel entstanden ist und wer sie erfunden hat. Natürlich ist nur eine der drei Geschichten wahr: nämlich die bayrische.

Und hier kommen jetzt endlich unterschiedliche Rezepte:

Obazda – der perfekte Brezel-Begleiter:

  • 2 Camembert
  • 60 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, gemahlenen Kümmel, Paprikapulver

Camembert, Butter und Zwiebel klein würfeln, alles vermengen (zuerst die Butter und den Camembert) und danach mit den Gewürzen abschmecken. Hierzu können auch wunderbar die ätherischen Öle von DoTERRA eingesetzt werden, aber immer daran denken „Weniger ist mehr“ also bitte am Anfang nur die Zahnstochermethode benutzen. Zusammen mit der Brezel und Radieschen servieren.

Obazda

Bärlauchbutter

  • 250 g weiche Butter
  • 2 Bund Bärlauch
  • 2 EL Zitronensaft oder 1-2 Tropfen Lemon-Öl
  • Salz und Pfeffer

Die weiche Butter mit dem klein geschnittenen, frischen Bärlauch in den Mixer geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft draufgeben und vermischen.

Auf ganz frischen Brezeln mit klein geschnittenen, frischen Bärlauchblättern, etwas Salz und ein wenig Knoblauch reichen.


Brezel-Rezept:

  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 gestr. EL Salz
  • 2 EL Natron
  • Salz grob zum Bestreuen
  • 375 ml lauwarmes Wasser

Für den Vorteig die zerbröckelte Hefe mit dem Zucker in 375 ml lauwarmem Wasser auflösen. Zugedeckt an einem Ort ca. 10 Minuten gehen lassen (nicht wärmer als 40° Grad).

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Den Vorteig unter Rühren zufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ca. 50 Minuten zur doppelten Größe aufgehen lassen. Backofen schon einmal auf 180° bis 200° Grad Umluft vorheizen.

1 ½ Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Natron zufügen und 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Teig nochmals kneten, zu einer Rolle formen und in ca. 10 – 12 Portionen teilen. Jedes Stück wieder zu einer Rolle formen und zu einer Brezel schlingen.

Die Brezeln einzeln mit einem Schaumlöffel für je 20 Sekunden in die Natronlauge tauchen. Abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Die Brezeln auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und ca. 15 bis 20 Minuten backen.  

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und würden uns über ein Feedback von euch riesig freuen. So, jetzt können wir euch nur noch einen guten Appetit wünschen.

Mehr Rezepte gesucht?

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Nationaler Tag des Tees in GB – British National Tea Day

Tee: für die einen ist heißes Wasser mit leicht bitterem Geschmack, für andere ein Lebenselixier. Zur zweiten Gruppe dürften mit ziemlicher Sicherheit unsere britischen Nachbarn zählen, die dementsprechend auch den 21. April zu ihrem nationalen Tag des Tees erklärt haben.

Im Gegensatz zu vielen anderen hier versammelten kuriosen Feier- und Aktionstagen gibt es im Falle des British National Tea Day zumindest ein paar Angaben über seine Ursprünge.

So geht die Initiative für diesen nationalen Ehrentag des Tees in Großbritannien auf eine Gemeinschaft von Teehäusern und Teefreunden zurück, die mit diesem 2016 gestarteten Anlass die Teekultur des Landes fördern wollen. Darüber hinaus wird dieser Anlass aber auch zur Unterstützung einer ganzen Reihe wohltätiger Organisationen und Zwecke genutzt.

Dieser Anlass bildet natürlich auch die perfekte inhaltliche Ergänzung zum 2005 initiierten International Tea Day am 15. Dezember.

Weshalb fällt der britische Ehrentag des Tees auf den 21. April?

Demgegenüber konnte ich im Zuge der Recherche für den vorliegenden Beitrag allerdings nichts herausfinden, warum sich die Initiatoren ausgerechneten den heutigen 21. April als Datum ausgesucht haben. Ob hier das ebenfalls heute begangene Nation Tea Day Festival Kensington Roof Gardens in West London oder der Geburtstag der Queen Elizabeth II eine Rolle gespielt haben, vermag ich nicht zu sagen. Wobei ich im Falle des Festivals eher vermute, dass es ein Produkt der geschaffenen Aktionstages darstellt.

Dies gilt dann auch für eine mögliche Verbindung zum „Tag des Kindergartens“, dem „Bulldogen-sind-schöne-Tiere-Tag“, dem „Tag der langen Wörter und Begriffe“, dem „Schokoladen-Chashews-Tag“ oder dem „Tag des berühmtesten Nessie-Foto“.

Britische Teekultur: entstand im 17. Jahrhundert und ist über das Vereinte Königreich hinaus bekannt. Das Vereinte Königreich lag 2016 mit einem jährlichen Konsum von 4,28 Pfund (1,94 kg) Tee pro Kopf weltweit auf Platz 3 nach Türkei und Irland. Das Teetrinken gehört zur typisch britischen Lebensart und ist fester Bestandteil der Trinkkultur der Briten. Vor allem der Nachmittagstee wird oftmals zelebriert und nach bestimmten Regeln serviert. Meist ist die sprichwörtliche Tasse Tee jedoch kein verfeinerter Ausdruck britischer Kultur, sondern einfach ein häufig genossenes Alltagsgetränk gern auch aus dem Becher.

England begann Mitte des 17. Jahrhunderts damit, Tee zunächst aus China zu importieren. Er war damals nur für die Oberschicht erschwinglich und galt als Statussymbol. Tatsächlich war es Katharina von Braganza (1638-1705), die den Tee nach England bringen ließ. Da sie selbst gerne Tee trank, wurde Tee aus China nach England eingeführt und wurde dort zum Getränk der feineren Gesellschaft. Die erste Erwähnung von Tee in der britischen Literatur findet sich am 25. September 1660 in einem Tagebucheintrag von Samuel Pepys: „Und danach schickte ich um eine Tasse Tee (ein Getränk aus China), von dem ich nie zuvor getrunken hatte und ging weg“

Queen Anne (1665-1714) trug zur Popularität des Teetrinkens bei, indem sie zum Frühstück statt des üblichen Warmbiers lieber Tee trank. Um 1700 gab es in den rund 500 Kaffeehäusern in England auch Tee. Nach 1750 wurden die ersten Teegärten eröffnet, in denen Tee im Freien getrunken wurde. Während Frauen der Zutritt zu den Kaffeehäusern verwehrt wurde, standen ihnen die Teegärten offen. Hier spielten Orchester häufig zum Tanz auf. Das war der Beginn der Tanztees. Als 1783 die Teesteuern gesenkt wurden, konnte sich die Mittelschicht, die bis dahin Kaffee getrunken hat, Tee leisten. Später folgen die Familien der Arbeiter.

Das Handelsmonopol besaß die East India Company. Im 18. Jahrhundert wurde Großbritannien zum Zentrum des europäischen Teehandels. Um den stetigen Devisenverlust durch die Tee-Importe zu verhindern, begann Großbritannien im 19. Jahrhundert damit, Tee in seinen Kolonien anzubauen.

Die britische Art der Teezubereitung wurde durch die Ostfriesische Teekultur in weiten Teilen übernommen: Briten trinken fast ausschließlich schwarzen Tee, vorzugsweise unaromatisiert, obwohl der bekannte Earl-Grey-Tee nach einem Briten benannt ist. Bevorzugt werden kräftige Sorten, nicht unbedingt die hochwertigsten. Lose Teeblätter (seit dem 20. Jahrhundert auch Teebeutel) werden in die Kanne gegeben und mit siedendem Wasser überbrüht, wo sie bleiben, sodass der Tee allmählich immer stärker wird. Aus diesem Grund wird mitunter zusätzlich heißes Wasser nachgegossen. Außerdem trinken die meisten Briten ihren Tee mit Milch, denn dadurch wird er milder. Die Frage, ob zuerst Tee eingegossen wird oder die Milch, ist im Königreich eine Streitfrage zwischen den jeweiligen Anhängern entstanden. Früher diente die Milch zuerst dem Schutz von zerbrechlichen Porzellantassen. Auswirkungen auf den Geschmack soll es nicht geben.

Gerne erzähle ich euch jetzt noch einiges zum Internationalen Teetag:

Wer hat den Tag ins Leben gerufen?

Während viele der hier versammelten kulinarischen Anlässe bzw. Food Holidays relativ schlecht dokumentiert zu sein scheinen, sieht die Informationslage im Falle des internationalen Tee Tages deutlich besser aus.

Obwohl die Idee für einen gemeinsamen Aktionstag in den letzten Jahren in verschiedenen Kontexten immer wieder diskutiert worden ist, geht die konkrete Initiative für diesen Aktionstag am 15. Dezember auf das World Social Forum im indischen Mumbai (2004) und im brasilianischen Porto Alegre (2005) zurück. Die erste Auflage dieses Aktionstages wurde dann offiziell am 15. Dezember 2005 im indischen Delhi begangen. Seitdem finden die zentralen Feierlichkeiten jedes Jahr in einem anderen der teeproduzierenden Staaten statt (Indien, Bangladesh, Sri Lanka, Nepal, Vietnam, Indonesien, Kenia, Malawi, Malaysia, Uganda und Tansania)

Weshalb fällt der internationale Tee Tag auf den 15. Dezember?

Wenn ich es im Zuge der Recherche für den vorliegenden Beitrag richtig verstanden habe, gibt es streng genommen keinen direkten (historischen oder politischen) Bezug für die Wahl des Datums. Es handelt sich hierbei mehr um eine Vereinbarung zwischen den an den beiden Auflagen des Word Social Forum teilnehmenden Staaten und Gewerkschaften. Ob bei der Wahl des heutigen Dezembers darüber hinaus der ebenfalls am 15. Dezember in den USA gefeierten „Cupcake-Tag“ oder der „Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern“ in Deutschland eine Rolle gespielt haben, vermag ich aus der Distanz nicht zu sagen. Rein thematisch dürfte e hierbei auf jeden Fall passende Anschlussmöglichkeiten geben.

Worum geht es bei internationalen Tee-Tag?

Dies aber nur als editorische Randnotiz, die vom ernsten Hintergrund des Aktionstages nicht ablenken soll. So geht es den Initiatoren des ITD vor allem darum, die an die Teeherstellung gekoppelten (globalen und nationalen) Implikationen herzustellen und ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Folgende (exemplarischen) Aspekte und Ziele stehen dabei im Fokus:

  • Stärkung der Rechte der Teepflücker und kleinen Teebauern bzw. Teeplantagen
  • Schaffung nachhaltiger politischer Rahmenbedingungen unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten
  • Schaffung eines Bewusstseins bei den Konsumenten, welche Faktoren und Probleme hinter dem fertigen Endprodukt Tee stehen.

Da der internationale Tag des Tees aber keineswegs offiziellen Charakter hat und somit auch keine bindenden politischen Entscheidungen hervorbringen kann, fehlt es diesem Aktionstag vielerorts an entsprechender Aufmerksamkeit. Um dem entgegenzuwirken hat die indische Regierung 2015 den Vorschlag gemacht, dass der ITD zukünftig unter die Schirmherrschaft der UN-Welternährungsorganisation zu stellen.

Die Öle von doTERRA können auch benutzt werden, um seinen Tee zu verfeinern. Zum Beispiel kann man Pfefferminz-Öl in heißem Tee im Winter nutzen. Hier gibt es jetzt noch ein Beispiel für einen Tee: 1 Teelöffel Honig, je 2 Tropfen Copaiba, OnGuard, Lemon und Tumeric und mit max. 60 Grad warmen Wasser übergießen und schon ist ein wohlschmeckender Tee fertig. Will man die heilenden Kräfte der Öle erhalten, so wartet man bis sich das Wasser auf etwa 40 Grad abgekühlt hat.

Man kann natürlich auch die Bonbons von doTERRA, Ginger Drops, On Guard schützende Halspastillen oder dōTERRA Air® Halspastillen  in eine Tasse Tee geben. Dies bringt ganz viel Frische und einen sehr angenehmen Geschmack.

Tag des Löwenzahns

Löwenzahn ist weit mehr als ein Unkraut – er ist eine altbewährte Heilpflanze mit hoher Heilwirkung.
Wir erklären die Wirkstoffe und Anwendungsmöglichkeiten, nennen Rezepte und geben Tipps vom
Pflanzen bis zum Ernten und Verwerten.


Herkunft: der gewöhnliche Löwenzahn stellt eine Gruppe sehr ähnlicher und nah verwandter
Pflanzenarten in der Gattung Löwenzahn aus der Familie der Korbblütler dar. Der Löwenzahn ist eine
ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 bis 30 Zentimeter erreicht und in allen
Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Seine bis zu 1 Meter lange, fleischige Pfahlwurzel ist außen
dunkelbraun bis schwarz. In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai. In deutlich
geringerer Anzahl erscheinen Blüten auch noch bis in den Herbst.

Löwenzahn als Heilpflanze: Schon seit alters her wird Löwenzahn als wirkungsvolle Heilpflanze für
Leber und Nieren verwendet, vor allem in Form von Löwenzahntee. Sein botanischer Name
Taraxacum officinale wird bereits im 11. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Auch er weist auf die
Heilwirkung des Löwenzahns hin: „tarak“ und „Sahha“ stammen aus dem Arabischen und heißen
übersetzt so viel wie „pissen lassen“. Auch die französische Alternativ-Bezeichnung „pissenlit“
(„Bettnässen“) und die aussagekräftigen deutschen Volksnamen „Bettpisser“ und „Pisskraut“
verweisen unmissverständlich auf seine Wirkung: Löwenzahn wirkt harntreibend und blutreinigend.
Weitere volkstümliche Namen für den Löwenzahn sind unter anderem Hundeblume, Kuhblume, Pusteblume und Mönchskopf.


Der Löwenzahn ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die zwischen 10 und 30 cm hoch wird. Sie
besitzt eine bis zu einem Meter lange dunkelbraune Pfahlwurzel, die wie alle anderen Pflanzenteile
einen milchigen Saft enthält. Löwenzahn ist jedoch nicht giftig. Die Milch kann aber haut und Stoffe
bräunlich-gelb anfärben. Die Stängel des Löwenzahns sind rund, hohl, unverzweigt und blattlos.

Die grundständigen Blätter des Löwenzahns stehen in einer dichten Rosette. Sie werden bis zu 25 cm
lang und sind auf markante Weise stark gezähnt. Von März bis etwa Mai zeigen sich die leuchtend
gelben Korbblüten des Löwenzahns, die einen Durchmesser von gut sechs Zentimeter erreichen
können. Die Blüten bestehen aus etwa 200 einzelnen Zungenblüten und verströmen einen leicht
honigartigen Geruch. Die Löwenzahnblüten öffnen sich morgens und schließen sich am Abend
wieder. Sie eignen sich wunderbar, um natürliche Deko-Ideen mit Löwenzahn zu verwirklichen.
Nach einigen Wochen verwandeln sich die Blüten des Löwenzahns zu kapselförmigen brauen Samen
mit Stiel und feinhaarigen Schirmchen: aus dem Löwenzahn wird die beliebte „Pusteblume“. Pro
Pflanze bilden sich etwa 5.000 Samen. Durch den Wind werden die Früchte vom Pflanzenkopf
davongetragen und über weite Strecken verbreitet. Wo immer sich die Samen des Löwenzahns
niederlassen, entstehen junge Pflanzen, bevorzugt an Wegrändern und auf stickstoffreichen Wiesen.

Sie können die zarten Blätter des Frühlingsaustriebs vor der Blüte laufend ernten und diese frisch
verwenden, später wird der Löwenzahn immer bitterer. Achte beim Sammeln darauf, frisch gedüngte
Wiesen zu meiden! Auch Löwenzahn, der unweit von vielbefahrenen Straßen wächst, sollte aufgrund
der Luftverschmutzung und Schadstoffen nicht unbedingt verzehrt werden.
Die aromatischen jungen Löwenzahnblätter können frisch zu Löwenzahnsalat ober Smoothies
verarbeitet werden, gekocht in Kräutersoßen oder Suppen. Löwenzahnblätter sind aber auch
gedünstet, im Stil von Spinat, oder als Zutat für Risotto oder Quiches sehr schmackhaft. Für
Löwenzahntee verwendet man bevorzugt die älteren Blätter. Auch die Löwenzahnblüten sind essbar.
Die Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees
als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden. Die Wurzel kann ebenfalls als Salat verarbeitet oder gekocht werden.

Wusstest Du schon, dass du aus den Blüten ein wunderbares Massageöl herstellen kannst. Fülle Löwenzahnblüten in
ein Schraubglas und übergieße es mit einem guten Olivenöl, sodass alle Blüten mit Öl bedeckt
sind. Nun 4 bis 6 Wochen an einem hellen Ort – nicht direkt in der Sonne – stehen lassen und dann
durch ein Mulltuch filtrieren und in eine dunkle Flasche füllen. Das Ganze ist dann 1 Jahr haltbar.


Neben Bitterstoffen enthalten die Löwenzahnbestandteile viele weitere Inhaltsstoffe wie Flavonoide,
Triterpene und Phytosterole. Die Wirkung von Löwenzahn kann daher mit folgenden Eigenschaften
und Heilwirkungen beschrieben werden:
appetitanregend, stoffwechselanregend, entwässernd, krampflösend, Förderung des Gallenflusses,
magensaftanregend, entzündungshemmend und harntreibend
Es kann somit bei verschiedenen Beschwerden wie: Gallen- und Leberbeschwerden,
Wasseransammlungen, Pickel und Ekzeme, Völlegefühl, Blähungen, leichte Nierenbeschwerden,
Stoffwechselbeschwerden und Rheuma angewendet werden.
Zur Anwendung kommt das Heilkraut meist in Form von Löwenzahntee, vereinzelt auch in Form von
Tinkturen und Presssäften. Für die Zubereitung von Löwenzahntees (250 ml) werden ein bis zwei
gehäufte Teelöffel getrocknetes Löwenzahnkraut mit Wurzel mit kochend heißem Wasser
übergossen. Das ganze dann 10 Minuten ziehen lassen und danach abseien, jetzt kann man den Tee
in kleineren Abständen von etwa 2 Minuten jeweils in kleinen Schlucken trinken. Am Tag sollten nicht
mehr als 3 Tassen Löwenzahntee getrunken werden.

Mach einen Spaziergang-Tag

Kräutertour

Erkenne ich das Gänseblümchen auch ohne seine Blüte?

Nein, war die Antwort. Viele unserer Kräuter sind Nahrung und Medizin zugleich und sie wachsen zahlreich „vor unserer Haustür“. Essbare Wildkräuter stehen uns als „regionale Superfoods“ fast ganzjährig und kostenlos zur Verfügung. Kräuter zählen zu den ältesten Heilmitteln und sind gleichzeitig hochmodern. Sie bringen Farbe und Vielfalt in unsere Küche und wir tanken mit ihnen die Kraft und Stärke der Natur.

Im Februar gab es Schnee, Frost und strahlende Sonne mit bis zu 18 Grad. Die ersten Kräuter sind die leckersten. Beim Bärlauch muss man aufpassen, dass man genau schaut , dass man keinen Maiglöckchen dazwischen hat. Die Bäume haben Gesichter und Ohren und auch sonst ist alles wieder sehr belebt.

Bärlauch: Ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreicht. Die sehr schlanke, längliche Zwiebel wird aus den Ansätzen der beiden Laubblätter gebildet und ist 2 – 4 selten 6 Zentimeter lang. Sie ist umgeben von durchsichtigen, weißlichen oder gelblichen Häuten, die sich später bis auf einige Borsten reduzieren. Der aufrecht, kompakte Blütenstand ist dreikantig bis annähernd rund und nur am Ansatz beblättert. Bärlauch in der Küche ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Die Pflanze ist komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, oft auch mit Stängeln, frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto. Erntezeit für die Blätter ist im März und April. Nicht so bekannt ist die Verwendung der Knospen zur Herstellung von Bärlauchkapern. Trotz der leichten Identifikation durch den knoblauchartigen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch von unerfahrenen Sammlern immer wieder mit dem Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder dem gefleckten Aronstab. Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern nur dann gestattet, wenn die entsprechende Schutzverordnung es zulässt. Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden.

Übrigens: Wie wäre es mit einer Sauerampfersuppe?

Brennnessel: Die Brennnesseln bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Brennnesselgewächse. Die 30 bis 70 Arten kommen fast weltweit vor. In Deutschland nahezu überall anzutreffen sind die Große Brennnessel und die kleine Brennnessel. Brennnessel-Arten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze, selten auch Halbsträucher. Bekannt und unbeliebt sind die Brennnesseln wegen der schmerzhaften Quaddeln, die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen.

Auch die Brennnessel findet in der Küche Anwendung. Als Frühjahrsgemüse werden die jungen Brennnesseltriebe wegen ihres hohen Gehalts an Flavonoiden, Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium, Vitamin A und C, Eisen aber auch wegen ihres hohen Eiweißgehalts geschätzt.

Giersch: Der Giersch wuchert besonders hartnäckig und bringt so manchen Gärtner zur Verzweiflung. Doch betrachten wir Giersch einfach als delikates, regelmäßig nachwachsendes Bio-Gemüse – und ernten ihn ab. Er enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer und Mangan. Giersch vertreibt das „Zipperlein“, denn er entsäuert den Körper. Zerquetsche Blätter eignen sich als Umschläge auf schmerzenden Gelenken, auch ein Absud aus den Blättern hilft als Badezusatz bei Rheuma, Gicht und Krampfadern. Besonders die jungen, noch hellgrünen Blätter des Gierschs sind sehr lecker und passen in jeden Smoothie oder Kräuterquark. Die schmackhafteste Möglichkeit, in den Genuss seiner heilsamen Kräfte zu kommen, ist, ihn in Olivenöl anzubraten und mit jungen Kartoffeln zusammen zu verspeisen.

Sauerampfer: Den haben wohl viele schon als Kind geliebt, er schmeckt erfrischend, säuerlich und war deshalb auch vor der Globalisierung der Vorgänger von Zitronensaft auf Fischgerichten. Seine Blätter sind sehr eindeutig erkennbar, weil sie am Stiel stark eingewölbt sind, nicht am Pflanzenstängel anliegen. Oft haben sie leicht rötliche Ränder.

Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Die unteren Blätter sind langgestielt und von elliptisch-länglicher Form, während die weiter oben dem Stängel entspringenden Blätter pfeilförmig sind. Die Blütezeit reicht von Mai bis August.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sauerampfers umfasst Europa, Asien, Nordafrika und Australien. Er ist vom Tal- bis zum unteren Alpengebiet anzutreffen und gedeiht am besten auf mäßig trockenen bis feuchten Boden. Weitere Anforderungen an den Boden sind ein saures Bodenmilieu (pH-Wert unter 7), ein mäßiger Nährstoffgehalt und nur wenig pflanzenverfügbarer Phosphor. Die Bodenbeschaffenheit ist ein tiefgründig lockerer Lehm-, Ton- oder Torfboden.

Taubnessel: Auch die Taubnessel kennen wohl die meisten, manche haben als Kinder die weißen, gelben, rosa oder violetten Blüten ausgezutscht, die einen süßen Nektar produzieren. Aber auch die grünen Blätter sind hervorragend essbar. Sie haben einen leicht aromatischen, insgesamt aber nicht zu starken Geschmack, wodurch sie gut unauffällig und dabei gesund „Spinat“-gerichte und Salate ergänzen können. Taubnesseln gehören, wie die meisten Küchenkräuter (Minze, Oregano, Rosmarin usw.) zu den Lippenblütlern. Die meist einen markanten vierkantigen Stängel haben und von denen kaum eine Vertreterin giftig ist. Verwechseln kann man sie eventuell mit dem Gemeinen Andorn, aber die Blätter sind stark bitter und nur in hohen Dosen giftig.

Die Taubnessel-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit kegelförmigen Haaren und kleinen, sitzenden Drüsen besetzt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten haben eine Netznervartur und sind behaart. Der Blütenrand ist stumpf-gekerbt bis grob-gezähmt.

Verwendet wird die weiße Taubnessel als Kraut oder als Blüte. Die Pflanzenteile dient zur Herstellung von Tee. Ein Nutzen wird der Entwässerung zugeschrieben. Geerntet werden die Blätter und Blüten von Mai bis September.

Hagebutten: Als kleines Schmankerl noch eine essbare Wildfrucht. Die Früchte der Hundsrose enthalten bis zu 25mal so viel Vitamin C wie Zitronen. Sie sind im Winter erst nach den ersten Frösten lecker, weil sie durch das Gefrieren weicher und süßer werden. Vereinzelt findet man jetzt noch Früchte, die die Vögel noch nicht gegessen haben. Man isst vorsichtig von außen das Fruchtfleisch ab und achtet darauf, die Kerne nicht mitzuessen, da sie reizende ärchen haben.

Der Name wird, als Verdeutlichung, aus einer älteren Wortform „Butte“ hergeleitet, deren Ursprung unbekannt ist. Vielleicht ist die mit dem Ausdruck „Butzen“ für das Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen verwandt. Der Namensbestandteil „Hage“ stammt vom althochdeutschen „Dornstrauch“, wovon sich, über Hag (eingefriedetes, von Hecken umgebenes Gelände), etwa das Verb einhegen ableitet.

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Wildwachsende Rosen sind wertvolle Nähr- und Schutzgehölze für viele Tierarten. So bieten Hagebutten ebenso wie die Früchte der Eiben, Sanddorn und Vogelbeere eine leicht zu findende, vitaminreiche Nahrung für viele Standvögel.

Genauso ist es möglich, mit den ätherischen Ölen von doTERRA mit den Kräuterölen zu experimentieren. Der Großteil kann ebenfalls in der Küche verwendet werden. Hier können folgende Öle hilfreich sein: Oregano, Majoran, Thymian, Lorbeerblatt, Rosmarin, Basilikum, Dill um einige zu nennen. Also viel Spaß beim ausprobieren und denkt immer daran – Weniger ist mehr.

Falls der Spaziergang zu üppig war, dem könnten doTERRA ebenfalls helfen. Mit dem Athleten Kit

Sauerampfersuppe

Rezept für eine klare Sauerampfersuppe:

  • 1 Bund Sauerampfer
  • 2 Kartoffeln
  • 1 große Möhre
  • 1 Ei
  • 100 g Schinken oder geräucherte Wurst
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 4 EL saure Sahne
  • Salz und Pfeffer

Kartoffeln und Möhre schälen, in kleine Stücke schneiden und in der Brühe ca. 15 Minuten garen. Dann den Schinken / geräucherte Wurst würfeln und in den Topf geben. Die Sauerampferblätter waschen, zerschneiden und mitkochen. Das Ei verquirlen und in die Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Esslöffel saure Sahne auf jeden Teller verteilen und sofort servieren.

Guten Appetit